Dokumentation

einfach-komplex-017

einfach komplex – Tagungsdokumentation

einfach.komplex – ein Film als Input zum Thema Studien und Publikationen zur Alphabetisierung und Basisbildung in Österreich:

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einfach:komplex wurde auf Fotos festgehalten. Klicken Sie auf das Foto, um zur Galerie zu gelangen.

Foto: Gellner

Foto: Gellner

2 Gedanken zu “Dokumentation

  1. Pingback: Lesen und Schreiben lernen | ABC-Projekt

  2. Liebes Tagungsteam!

    An erster Stelle ein Hinweis: Beim Abspann zum Film über die Studienergebnisse steht Mag.a Tamara Ofner anstatt richtig M.A. DSA.
    Ich möchte meinen Dank dafür aussprechen, die Tagung über den Blog mitverfolgen zu können.
    Wie gut, wenn so viele Menschen ihren Geist in die Förderung von Bildung investieren und gut, die Ausgewogenheit und Überlegtheit der Argumentation, die auch die meisten und größten Gefahren der Problematik von Bezeichnungen wie „Analphabetismus“ oder ähnlichem berücksichtigt und diesem Umstand in Form der Weiterentwicklung der Benennungen Rechnung trägt.
    Besonders anschaulich fand ich den Vortrag von Dr. Krenn. Es läßt sich leicht nachvollziehen, dass es nicht unbedingt nötig ist, jeden Buchstaben auf die Goldwaage zu legen, um scharfsinnig und weitreichend Denken und Argumentieren zu können.
    Als Sozialarbeiterin kann ich die Basisbildung nur begrüßen – wie oft habe ich früher für Klientinnen Briefe geschrieben und Formulare ausgefüllt ohne daran zu denken oder auch nur zu Wissen, dass es hier ein Lernangebot gibt, das für so viele Menschen so enorm hilfreich ist und so vieles in diesem Bereich aufholen läßt. Besonders berührend in diesem Zusammenhang der Beitrag von Brigitte van der Velde und Ernst Lorenzen. Wie oft sind mir solche Menschen in der Vergangenheit begegnet, ohne dass es ein ernsthaftes Angebot zur Entwicklung für sie gab.
    Was mir bei all dieser Diskussion jedoch noch fehlt, ist eine Brücke zwischen der Basisbildung und einer weiterführenden Bildung. Aber vielleicht ist die Zeit auch noch nicht reif dafür.
    Und ich möchte auch nicht verschweigen, dass bei aller Euphorie, die in der Basisbildung spürbar ist und die auch mich mitreisst, bei mir auch immer ein mulmiges Gefühl mit dabei ist.
    Es ist doch beängstigend, dass das Thema Bildung immer erst durch wirtschaftliche Interessen überhaupt erst zu politischen Entscheidungen führt – siehe die Wurzel der Basisbildung im EU-Vertrag von Lissabon. Wieviel Freiheit zur Bildung haben und hatten die meisten Menschen aus finanziell benachteiligten sozialen Schichten denn jemals wirklich – und werden es in Zukunft jemals haben? Auf der einen Seite die Diskussion um die Studiengebühren und auf der anderen Seite die ganze Bildungsdiskussion überhaupt mit PISA-Studien und dem plötzlichen Auftauchen des fast schon Massenhaft erscheinenden Problems des Analphabetismus. Mir ist mulmig zumute.
    Bildung für Alle ja. Aber nicht, um rein wirtschaftspolitische Interessen zur Gewinnsteigerung zu bedienen, sondern um echtes Denken und echten Wissenserwerb zu fördern. Und das nicht nur als Hobby und nettes hin und wieder Abendkursvergnügen – oder: „wenn ich dann in Pension bin, habe ich Zeit um Psychologie oder Geschichte zu studieren“ – sondern unter Bedingungen, die einen von diesen rein ökonomischen Zwängen und Interessen befreiten und geistig konzentrierten Zugang und die Mitarbeit an unserer Kultur- und Geisteswissenschaft ermöglichen. Es braucht ein Bewußtsein dafür, dass Lernen Arbeit ist und oft genug Schwerarbeit.
    Tamara Ofner

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