Alf’s Reisetagebuch – Teil 1

 

Seit ich mich vor einigen Wochen auf den Weg gemacht habe, war ich schon an so einigen fantastischen Orten. Ich kann euch gar nicht sagen wie schön es ist, endlich mal raus und unter die Leute zu kommen…

 

 

Am 29. März war ich auf der Durchreise am Salzburger Hauptbahnhof. Da war vielleicht was los: Leute von der Presse und so. Da bin ich schnell weitergedüst!

 

 

Graz war mein nächstes Ziel. Da hatte ich einen wichtigen Termin für ein FunPic-Shooting. Der Freiheitsplatz hat mir nicht nur wegen des schönen Namens gefallen. Die Statue in der Mitte war allerdings nicht so gesprächig. Sei’s drum: War trotzdem lustig.

 

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Working & Shopping

Wer auf der Tagung das Vergnügen hatte, Workshops zu erleben, weiß zu berichten: Es ging heiß her. Und das im doppelten Sinne des Wortes. Inhaltlich wurden brandheiße News angeboten und das Raumklima tat ein Übriges, um uns ins Schwitzen zu bringen.
Mein Workshop zu Online-Tools in der Basisbildung trieb mir wahrhaftig die Schweißperlen auf die Stirn: gefühlte 40°C im PC-Raum, doppelt so viele Interessierte wie erwartet, die Tools nur für 10 BenutzerInnen getestet; ansonsten alles so wie im Kursgeschehen. Die Leute tröpfeln allmählich ein, der eine oder andere PC akzeptiert kein Passwort, die vorbereiteten Seiten können nicht im Internet Explorer angezeigt werden, mein Firefox ist abgestürzt …
Die meisten Workshop-Gäste beweisen Geduld genug, um  diese Anfangshürden zu nehmen. Da wir das von der Zielgruppe der Basisbildung nicht erwarten können, empfehle ich, die Links vor Kursbeginn auf den einzelnen PCs als Bookmarks (Favoriten) abzulegen. Wer in einem Windows-Netzwerk arbeitet, kann die Bookmarks auch über die Öffentlichen Ordner auf die einzelnen PCs verteilen. Das erspart uns, den USB-Stick in jeden PC reinstecken zu müssen. Optimal ist es, die benötigte Seite auf allen PCs aufzurufen, bevor der Kurs beginnt.
Diese Startschwierigkeiten sind symptomatisch für computerunterstütztes Lernen: alleine die Bedienung des Werkzeugs erfordert Zeit. Das darf in der Gruppe thematisiert werden, denn die Computerbedienung ist immer – zumindest unausgesprochen – Lerninhalt. Was darin weitergeht, d.h., was die Lernenden sich im Tun erarbeiten, darf und soll ihnen bewusst gemacht werden.
Schließlich kam der (Tiny) Chat in Gang und entwickelte sich zu einer angeregten Unterhaltung. Die Chat-Aussagen dann den wirklichen Personen zuzuordnen, kann eine vergnügliche – und im kleinen Kreis auch bewältigbare – Aufgabe zum gegenseitigen Kennenlernen sein.
Der absolute Renner waren aber Lichtschwert und Darth Vader. Was das mit Lernen und Basisbildung zu tun hat? Das Lichtschwert war das Requisit, das Neugierde erzeugte. Es aktivierte Vorwissen zum Thema Star Wars. Meine Frage nach dem Zusammenhang von Star Wars und Autos zielte darauf ab, Vermutungen über den Inhalt des folgenden Videos bilden zu lassen. Das sollte die Bewusstheit beim Zusehen erhöhen und das reflexartige Zurücklehnen und Hirnausschalten verhindern. YouTube Preview ImageDas Video wird projiziert oder auf einem TN-PC aufgerufen. Um die körperliche Aktivität zu erhöhen, könnte zwischen Zuschau- und Arbeitsplätzen hin- und hergewechselt werden. Wie die Aktivität weiterging und was gelernt wurde, ist hier nachzulesen.

Renate Ömer, BHW NÖ

Future Fantastic?

Vieles, was wir heute als alltäglich empfinden, war vor 50 Jahren noch „Science-Fiction“. In 50 Jahren wird vieles, was wir heute als „Science-Fiction“ empfinden, alltäglich sein.

So gesehen leben wir heute in der fantastischen Zukunft von gestern. Gleichzeitig befinden wir uns heute auf dem Weg in die fantastische Zukunft von morgen. Was ist dann eigentlich übermorgen?

Es ist verwirrend und spannend zugleich, darüber nachzudenken.

Was hat das Ganze mit Lernen zu tun? Als ich den Film „Matrix“ vor Jahren das erste Mal sah, war ich gleichermaßen fasziniert wie geschockt von der Idee, einen Stecker im Hinterkopf zu haben, über den Wissen via Kabel übertragen werden kann – innerhalb von Sekunden. Man braucht keine(n) TrainerIn oder LernbegleiterIn. Ein einfacher Knopfdruck genügt. Ob solch eine Art von Lernen jemals möglich sein wird und sich durchsetzen würde, sei an dieser Stelle mal ausdrücklich in Frage gestellt. Tatsache ist aber, dass Technologien, wie Computer und das Internet, zunehmend ihren Platz im Alltag finden. Ein alltagsorientiertes Lernen kann sie daher auch nicht ignorieren.

Im Tagungs-Workshop „Future Fantastic – Kein Bock auf Block? Mach Blog!“ werfen wir gemeinsam einen Blick auf die fantastische Zukunft von gestern, das „Heute“ also. Ein kurzer Video-Clip von 1967 soll zeigen, wie man sich das Lernen von heute vor 50 Jahren vorgestellt hat. Manches ist eingetreten, manches (glücklicherweise) nicht.

Anhand eines Weblogs erkunden wir dann gemeinsam, welche Einsatzmöglichkeiten neue Technologien (wie Social Media) für Basisbildungskurse bieten können. Das kann dann auch gleich vor Ort ausprobiert werden…