Ich bin dabei, du bist dabei… Wer noch?

So. Wir sind dabei, bei den sozialen Medien – auch “Social Media” genannt. Diese zwei Wörter stehen für Kommunikation, Interaktion und Vernetzung. Natürlich sind das auch aus Sicht der Basisbildung attraktive Begriffe. Wenn diese Medien diesen Mehrwert versprechen, macht es Sinn sich das etwas genauer anzuschauen.

Nur: Wo anfangen? Wer ist noch da draußen im World-Wide-Web aktiv? Mit wem soll ich mich vernetzen? Woher soll ich wissen, wer sich für ähnliche Themen wie ich interessiert? Gibt es überhaupt andere Organisationen oder Einzelpersonen, die sich mit Basisbildung im weiteren Sinne beschäftigen?

Wir von in.Bewegung sind seit Februar 2012 dabei und betreiben diesen Blog, unsere Facebook-Seite, einen Youtube-Kanal und sind bei Twitter aktiv. Um die Vernetzung zu vereinfachen, haben wir uns überlegt, für die Basisbildung relevante Online-Auftritte zu sammeln und für alle zugänglich zu machen. Dafür benötigen wir eure Mithilfe.

Wir suchen:

  • Organisationen und Institutionen im Bereich der Basisbildung
  • Facebook-Gruppen und Facebook-Seiten, die für die Basisbildung wichtig sind
  • Interessante Twitter-Profile
  • Sonstige relevante Online-Auftritte

Online-Auftritte im Feld der Basisbildung

Bitte ergänzt dieses Google-Doc mit euren Einträgen und Tipps. Die fertige Sammlung wird im Herbst hier auf dem Blog als Download veröffentlicht.

Vielen Dank schon im Voraus für das Engagement.

Einfach zum Nachfühlen

Fällt es Ihnen leicht einzugestehen, dass Sie etwas nicht können, was für alle anderen – zumindest in Ihren Augen – ganz selbstverständlich und normal ist? Steigt bei Ihnen auch die Angst sich zu blamieren, je überzeugter Sie davon sind, dass alle anderen das können würden?
Den – in unserem Kopf konstruierten -  Ansprüchen und Erwartungen der Mitmenschen nicht zu entsprechen, kann enormen Stress verursachen. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als von seinem sozialen Umfeld missachtet oder gar ausgeschlossen zu werden. Dazugehören, geachtet werden, Anerkennung erfahren sind grundlegende, menschliche Bedürfnisse.
Ein Großteil der Menschen, die Basisbildung benötigen würden, sitzen in dieser Art „sozialer Falle“, die es ihnen sehr schwer macht, sich daraus zu befreien.
Spielen Sie den folgenden Interventionsarchetyp mit verschiedenen Annahmen durch, mit und ohne externe Interventionsschleife. Nehmen Sie sich etwas Zeit und reflektieren Sie Situationen, in denen Sie am liebsten im Erdboden versunken wären, feuchte Hände und eine zittrige Stimme bekamen, aber auch, wo Ihnen durch unerwartete Hilfe ein Stein vom Herzen fiel.

Beispiel:
Erwartung an mich: Ausfüllen eines Formulars > ich bin unsicher beim Schreiben > befürchtete soziale Konsequenz: für dumm gehalten werden > frühere Erfahrungen werden bestätigt > Vermeidungsstrategie anwenden (z.B. Brille vergessen – Formular mit nach Hause nehmen) > alles bleibt wie es ist! Selbstvertrauen sinkt weiter.Positive Intervention als Reaktion z.B. einer Beraterin, die wertschätzend Hilfe anbietet > die erwartete negative Reaktion wird nicht bestätigt, sondern eine positive Erfahrung wird gemacht > wird diese Erfahrung öfter bestätigt, kann sich die Strategie zu „aktiv um Unterstützung ersuchen“ ändern. Gleichzeitig erfolgt eine positive Entwicklung z.B. der Selbstwahrnehmung (Verstärkerschleife).PS: Bei vielen Trainings und Teamentwicklungen geht es letztlich immer wieder um diesen Interventionsprozess. Viele Arbeitsmethoden leiden an mangelnder Beteiligung, weil Gruppenmitglieder befürchten, dass sie die Erwartungen (z.B. Wir sind lauter kluge Köpfe – wir beherrschen die Rechtschreibung!) nicht erfüllen.

Mein Wunsch – intervenieren Sie – wertschätzend und rücksichtsvoll!

Christian Wretschitsch, ÖGB-Oberösterreich

Projekt:Lesen

Haben Sie schon einmal vom „kursorischen Lesen“ gehört? Oder kennen Sie das Bild „Der Bücherwurm“ von Carl Spitzweg?

Projekt Lesen
Lesekompetenz ist auch im Computerzeitalter eine Grundvoraussetzung. Das Projekt Lesen des Onlineportals teachSam bietet für alle Lese-Fans – und die, die es noch werden wollen – eine große Sammlung an verschiedenen Materialien, Arbeitstechniken und Wissenswertes über das Lesen! Für Anfänger und Fortgeschrittene, vielfältige Informationen und Zugänge unterstützen Lernende und Lehrende.

teachSam
Der Bildungsserver teachSam ist eine multimediale Lernumgebung mit Beiträgen zu unterschiedlichen Lern- und Lehrbereichen die bereits seit 1998 besteht. teachSam stellt Schulen, Hochschulen und Institutionen, aber auch außerschulischen Bildungseinrichtungen überwiegend kostenlose Informationen, Links, Lernvideos etc zur Verfügung. Auch unterschiedliche Arbeitstechniken, pädagogische Hintergründe und themenspezifische Projekte sind auf teachSam zu finden!

Future Fantastic!

Neue Technologien: Man kann sie mögen, man kann sie albern finden, man kann sie gefährlich finden, aber man kann sie schwer ignorieren. Sie sind bereits viel zu stark Teil unserer Alltagsrealität, sei es beruflich, schulisch oder privat. Dabei ist der Höhepunkt der Entwicklung noch längst nicht erreicht. Im Gegenteil: Die Technologiebranche befindet sich gefühlt im Aufschwung.

Neue Technik-Trends aus Las Vegas
Dieser Tage fand in Las Vegas die CES 2013 statt, auf der Trends und Neuentwicklungen vorgestellt wurden. Neben selbstfahrenden Autos und sogenannten Smartwatches prognostiziert man für das Jahr 2013 einen weiteren Bedeutungsgewinn des Tablet-PCs – mal wieder. Die Branche sprüht vor Ideen, wie man neue Technologien kreativ und gewinnbringend nutzen könnte. Welche davon es tatsächlich schaffen, zeigt die Zukunft. Fest steht: Neue Medien sind für die meisten Menschen in Mitteleuropa ein fester Bestandteil des Alltags – Tendenz steigend.

“Future Fantastic!” im Kurs
Auch in Basisbildungskursen kommen Neue Medien seit Jahren vielfältig zum Einsatz. Viele neue Möglichkeiten tun sich für KursteilnehmerInnen auf: So ist es möglich über Dienste wie Skype oder Facebook mit Angehörigen und Freunden in Kontakt zu bleiben, die weiter weg wohnen. Die Informationssuche mit Suchmaschinen macht das Leben leichter. Videos, Musik und Lernapplikationen bringen mehr Farbe in den Kurs. Und auch Social Media. Viele KursteilnehmerInnen besitzen mittlerweile einen Computer und/oder ein Smartphone. Allerdings wissen sie oft nicht, wie sie diese – abgesehen vom Telefonieren und Texteschreiben – verwenden können.
Didaktisch sinnvoll integriert, unterstützen Neue Medien Lernprozesse in Basisbildungskursen und machen Inhalte greifbarer. Und es gibt noch reichlich Raum für Innovation!