Der Weltalphabetisierungstag feiert Geburtstag

Die Welt begeht heuer den 66 Weltalphabetisierungstag. Dieser wurde von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) in Teheran, im Rahmen einer Weltkonferenz zum Analphabetismus im September 1965 gegründet. Aktionen und Veranstaltungen dazu wurden am 08. September 1966 erstmals durchgeführt.

Seit diesem Jahr wird der Weltalphabetisierungstag  begangen, um auf das Thema Basisbildungsbedarf und Alphabetisierung weltweit aufmerksam zu machen und Aktionen zur Sensibilisierung durchzuführen. Damit soll vor Augen geführt werden, dass Bildung ein Menschenrecht ist.

Die UNESCO vergibt zum Weltalphabetisierungstag alljährlich drei Bildungspreise:

  • den UNESCO International Reading Association Literacy Prize an Organisationen und Personen, die spezielle Basisbildungsangebote entwickelt und umsetzt,
  • den UNESCO King Sejong Literacy Prize an Organisationen und Personen, die sich der Förderung des Erwerbs der Muttersprache in Entwicklungsländern verschrieben haben und
  • den UNESCO Confucius Price for Literacy der Volksrepublik China zur Förderung von Basisbildungsangeboten für Frauen und Jugendliche in ländlichen Regionen.

Auch In.Bewegung hat sich zum Weltalphabetisierungstag wieder eine besondere Aktion überlegt. Lassen Sie sich überraschen!

Keep on moving

Unter diesem Motto lud das NetIMG_7815zwerk Basisbildung und Alphabetisierung zum letzten Netzwerktreffen im Rahmen des Projekts In.Bewegung 4.

Seit 2005 hat In.Bewegung AkteurInnen der Basisbildung und Alphabetisierung vernetzt und die Sensoren permanent in die zukünftigen Handlungsfelder des Themas ausgestreckt.
Dies war einerseits durch die Förderungen des ESF und des Bundesministeriums für Bildung und Frauen und andererseits durch das Engagement von PionierInnen möglich.
Zum Dank für die konstruktive und kontinuierliche Arbeit luden wir alle PartnerInnen und unsere Fördergeber nach Wien ins Café Oben ein.

IMG_7834Mag. Regina Rosc und Mag. Beate Gfrerer stimmten mit ihren Begrüßungsworten auf den Vortrag von Mag. Lena Doppel ein, die über das Thema “Vernetzt im Netz – Gemeinsam statt einsam mit Social Media” sprach.

Alfred Berndl führte interessante Interviews mit WeggefährtInnen und überreichte Patenschaften für wichtige Themen der Basisbildung.

Die Themen und deren Patinnen und Paten:

  • Qualität in der Basisbildung (Dr. Gerhard Bisovsky, Verband Österreichischer Volkshochschulen)
  • Neue Lernorte (Mag. Angelika Hrubesch, Die Wiener Volkshochschulen)
  • Alfa-Telefon Österreich (Dr. Peter Schlögl, Österreichisches Institut für Bildungsforschung)
  • Basisbildung in Betrieben (Mendim Deari, AK Wien)
  • BasisbildungsbotschafterInnen (Dr. Gerwin Müller, Die Kärntner Volkshochschulen)

Im Anschluss war Zeit für Vernetzungsgespräche beim kulinarischen und musikalischen Ausklang mit Musik von Queensize.

 

Sagen Sie uns die Meinung!

Evaluation zur Nutzung von Social Media in der Basisbildung und Alphabetisierung.

In.Bewegung versteht sich seit Jahren als Partnerschaft, die den Diskurs der Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich mit Innovationen anreichert. Es gehört zum Programm dieser Partnerschaft sich permanent zu überlegen, was aktuelle und auch zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen für die Basisbildung bedeuten, wie wir diese nutzen und mitgestalten können. Das Thema Social Media in der Basisbildung drängte sich in diesem Zusammenhang bald in den Fokus unserer Arbeit. Bereits 2012 wurde es zum Inhalt der jährlich stattfindenden Konferenz zur Zukunft der Basisbildung gemacht: Web Literacy beschäftigte sich 2 Tage lang mit dem Potenzial von Social Media für unser Arbeitsfeld.

Mit der Konferenz startete ein Social Media Schwerpunkt von In.Bewegung: Die Kommunikation über das Blog Zukunft Basisbildung, sowie über Facebook und Youtube wurde intensiviert, eine Reihe mit Kurzvideos (ZIB –Zwei Minuten In.Bewegung) wurde gestaltet. Alf, der Botschafter des Alfa-Telefons wurde auf die Reise geschickt, und ein Blog von TrainerInnen für TrainerInnen (Praxis Basisbildung) wurde ins Leben gerufen.

Wir möchten nun einen Eindruck gewinnen, ob unsere Aktivitäten im Rahmen von Zukunft Basisbildung zum Thema Social Media wahrgenommen wurden, und wir möchten wissen, wo wir richtig, wo wir falsch lagen, was den Diskurs weiterentwickelt hat. Daher bitten wir Sie/dich, uns im Rahmen unserer Online-Evaluation bis spätestens 3.2.2014 ein Feedback zu geben. Eine Weitergabe bzw. Verbreitung des Links ist sehr erwünscht!

In.Bewegung – Jahresbericht

Entwicklung, Qualität und Vernetzung sind die Kernthemen der Projektpartner von In.Bewegung. Lesen Sie selbst im Jahresbericht 2012 nach, was in den Bereichen Qualitätsentwicklung, Lernergebnisorientierung, Neue Lernorte, Social Media in der Basisbildung, innovative Maßnahmen für den Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Zielgruppenerschließung entwickelt und umgesetzt wurde.

JB 2012

 

Einfach zum Nachfühlen

Fällt es Ihnen leicht einzugestehen, dass Sie etwas nicht können, was für alle anderen – zumindest in Ihren Augen – ganz selbstverständlich und normal ist? Steigt bei Ihnen auch die Angst sich zu blamieren, je überzeugter Sie davon sind, dass alle anderen das können würden?
Den – in unserem Kopf konstruierten -  Ansprüchen und Erwartungen der Mitmenschen nicht zu entsprechen, kann enormen Stress verursachen. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als von seinem sozialen Umfeld missachtet oder gar ausgeschlossen zu werden. Dazugehören, geachtet werden, Anerkennung erfahren sind grundlegende, menschliche Bedürfnisse.
Ein Großteil der Menschen, die Basisbildung benötigen würden, sitzen in dieser Art „sozialer Falle“, die es ihnen sehr schwer macht, sich daraus zu befreien.
Spielen Sie den folgenden Interventionsarchetyp mit verschiedenen Annahmen durch, mit und ohne externe Interventionsschleife. Nehmen Sie sich etwas Zeit und reflektieren Sie Situationen, in denen Sie am liebsten im Erdboden versunken wären, feuchte Hände und eine zittrige Stimme bekamen, aber auch, wo Ihnen durch unerwartete Hilfe ein Stein vom Herzen fiel.

Beispiel:
Erwartung an mich: Ausfüllen eines Formulars > ich bin unsicher beim Schreiben > befürchtete soziale Konsequenz: für dumm gehalten werden > frühere Erfahrungen werden bestätigt > Vermeidungsstrategie anwenden (z.B. Brille vergessen – Formular mit nach Hause nehmen) > alles bleibt wie es ist! Selbstvertrauen sinkt weiter.Positive Intervention als Reaktion z.B. einer Beraterin, die wertschätzend Hilfe anbietet > die erwartete negative Reaktion wird nicht bestätigt, sondern eine positive Erfahrung wird gemacht > wird diese Erfahrung öfter bestätigt, kann sich die Strategie zu „aktiv um Unterstützung ersuchen“ ändern. Gleichzeitig erfolgt eine positive Entwicklung z.B. der Selbstwahrnehmung (Verstärkerschleife).PS: Bei vielen Trainings und Teamentwicklungen geht es letztlich immer wieder um diesen Interventionsprozess. Viele Arbeitsmethoden leiden an mangelnder Beteiligung, weil Gruppenmitglieder befürchten, dass sie die Erwartungen (z.B. Wir sind lauter kluge Köpfe – wir beherrschen die Rechtschreibung!) nicht erfüllen.

Mein Wunsch – intervenieren Sie – wertschätzend und rücksichtsvoll!

Christian Wretschitsch, ÖGB-Oberösterreich

Projekt:Lesen

Haben Sie schon einmal vom „kursorischen Lesen“ gehört? Oder kennen Sie das Bild „Der Bücherwurm“ von Carl Spitzweg?

Projekt Lesen
Lesekompetenz ist auch im Computerzeitalter eine Grundvoraussetzung. Das Projekt Lesen des Onlineportals teachSam bietet für alle Lese-Fans – und die, die es noch werden wollen – eine große Sammlung an verschiedenen Materialien, Arbeitstechniken und Wissenswertes über das Lesen! Für Anfänger und Fortgeschrittene, vielfältige Informationen und Zugänge unterstützen Lernende und Lehrende.

teachSam
Der Bildungsserver teachSam ist eine multimediale Lernumgebung mit Beiträgen zu unterschiedlichen Lern- und Lehrbereichen die bereits seit 1998 besteht. teachSam stellt Schulen, Hochschulen und Institutionen, aber auch außerschulischen Bildungseinrichtungen überwiegend kostenlose Informationen, Links, Lernvideos etc zur Verfügung. Auch unterschiedliche Arbeitstechniken, pädagogische Hintergründe und themenspezifische Projekte sind auf teachSam zu finden!

Bildungsreisen Wien: Erste Ergebnisse

Eignen sich NEUE LERNORTE außerhalb klassischer Kursräumlichkeiten für die Basisbildung und wenn ja, für welche Zielgruppe und in welcher Weise?

In einem gemeinsamen Entwicklungsprozess mit TeilnehmerInnen planen, erproben und evaluieren wir NEUE LERNORTE in Wien. Unsere Neue Lernorte antworten auf Bedürfnisse und Alltagserfahrungen unserer TeilnehmerInnen. Auf unseren REISEN lernen und erfahren wir Übungsmöglichkeiten in den Kulturtechniken im Alltag und verknüpfen diese mit Bildungsanregungen an Neuen Lernorten. „Ui, so ein langes Wort! Muss ich das jetzt lesen?“ Na sicher! „Wie lange brauchen wir von unserem Standort zur Donau? Was ist 1 km? „Wisst´s Ihr, was das für ein Getreide ist?“ Ein Teilnehmer stellt die Frage und wir raten– leider falsch! Wir werden aufgeklärt, erfahren Wissenswertes über den Anbau von Getreide, von Erträgen und den Zusammenhängen mit den klimatischen Bedingungen im Land. „Wer ist Klimt?“, „Wer ist Judith?“, „Was ist eine Lithografie?“
Durch die Einbeziehung der TeilnehmerInnen im Planungs-, Umsetzungs-, Reflexions-und Evaluationsprozess werden Planungskompetenzen erworben und Lernkompetenzen erweitert. Unsere ersten Ergebnisse zeigen, dass die BASISBILDUNG BILDUNGSREISEN in Wien zudem einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Empowerment darstellen.

„Ich habe meinen Freunden vom Donaupark erzählt, wann der erbaut worden ist und warum! Ich habe mich getraut, das zu erzählen.“
„Ich war mit meiner Freundin auch im Schlosspark Belvedere. Ich wollte ihr zeigen, wo wir alle waren!“

Mit der Methode des Lernens im Gehen schließen wir an die Schule des Aristoteles und die philosophische Richtung der Peripatetiker an, wonach durch Übungen in Sprechfertigkeit und Erweiterung der Denk- und Erzählkunst im Gehen Bildungs- und Lösungsprozesse in Gang kommen.
„Walk and talk“, „Wien geht“, „Promenadologie“ – die Wissenschaft des Spaziergangs,
„Stadterkundungen“, und und und – eines ist allen Angeboten gemeinsam: Raus aus den „Innenräumen“, „in Bewegung“ kommen: körperlich, geistig und emotional!

Elke Gruber, Universität Klagenfurt, weist auf die Notwendigkeit hin, dass die Erwachsenenbildung auch den Auftrag hätte, Menschen wieder neugierig zu machen. „Helfen könnte uns dabei, wenn wir von der Vorstellung abrücken, mit Lernen ausschließlich einen Mangel beheben zu wollen. Damit eröffnen sich Formen des Lernens, die stärker mit Freizeit, Genuss und Vergnügen gekoppelt sind. Die Erwachsenenbildung kann Orte dafür anbieten, an denen diese Art des Lernens möglich ist; wo man eine Zeit verweilen kann und jene spezifischen Formen der sozialen Begegnung vorfindet, die neugierig machen und nachdenklich stimmen; die aber auch Orte der Unterhaltung, der Besinnung und des Wohlfühlens sein können, Orte, an denen man auftanken kann – im körperlichen wie im geistigen Sinne. (Elke Gruber, S: 81, in: Learning Communities. Hg. Christine Schachtner, Angelika Höber)

Weitere Ergebnisse bis Februar 2014!

Astrid Klopf-Kellerer, Angelika Walz und TeilnehmerInnen der Basisbildung der
VHS Floridsdorf Wien

Future Fantastic!

Neue Technologien: Man kann sie mögen, man kann sie albern finden, man kann sie gefährlich finden, aber man kann sie schwer ignorieren. Sie sind bereits viel zu stark Teil unserer Alltagsrealität, sei es beruflich, schulisch oder privat. Dabei ist der Höhepunkt der Entwicklung noch längst nicht erreicht. Im Gegenteil: Die Technologiebranche befindet sich gefühlt im Aufschwung.

Neue Technik-Trends aus Las Vegas
Dieser Tage fand in Las Vegas die CES 2013 statt, auf der Trends und Neuentwicklungen vorgestellt wurden. Neben selbstfahrenden Autos und sogenannten Smartwatches prognostiziert man für das Jahr 2013 einen weiteren Bedeutungsgewinn des Tablet-PCs – mal wieder. Die Branche sprüht vor Ideen, wie man neue Technologien kreativ und gewinnbringend nutzen könnte. Welche davon es tatsächlich schaffen, zeigt die Zukunft. Fest steht: Neue Medien sind für die meisten Menschen in Mitteleuropa ein fester Bestandteil des Alltags – Tendenz steigend.

“Future Fantastic!” im Kurs
Auch in Basisbildungskursen kommen Neue Medien seit Jahren vielfältig zum Einsatz. Viele neue Möglichkeiten tun sich für KursteilnehmerInnen auf: So ist es möglich über Dienste wie Skype oder Facebook mit Angehörigen und Freunden in Kontakt zu bleiben, die weiter weg wohnen. Die Informationssuche mit Suchmaschinen macht das Leben leichter. Videos, Musik und Lernapplikationen bringen mehr Farbe in den Kurs. Und auch Social Media. Viele KursteilnehmerInnen besitzen mittlerweile einen Computer und/oder ein Smartphone. Allerdings wissen sie oft nicht, wie sie diese – abgesehen vom Telefonieren und Texteschreiben – verwenden können.
Didaktisch sinnvoll integriert, unterstützen Neue Medien Lernprozesse in Basisbildungskursen und machen Inhalte greifbarer. Und es gibt noch reichlich Raum für Innovation!

Das Jahr 2012 In.Bewegung Einblicke – Ausblicke – Seitenblicke

Blog „Zukunft Basisbildung“, Facebook, Twitter und Co.
Ende Februar startete der Blog „Zukunft Basisbildung“ mit Beiträgen zu Qualität und Innovationen rund um das Thema Basisbildung. Die Basisbildung in aktuellen Zahlen, Daten und Fakten aus den Bundesländern steht unter dem Punkt FAQ Interessierten, PraktikerInnen, Fördergebern und der Presse zur Verfügung.

Zeitgleich begann die intensive Nutzung unserer Social Media-Kanäle Facebook, Twitter und YouTube. Folgen Sie uns!

„2 Minuten Basisbildung“
Ein neues Format bewegt  die Bildungslandschaft positiv. „2 Minuten Basisbildung“ sendet via YouTube aktuelle Informationen und Neuigkeiten zum Thema Basisbildung aus den Netzwerksorganisationen. Schalten Sie ein!

Alf – das Alf-a Telefon on Tour
Ein neugieriger und reiselustiger Alf machte sich am 29. März auf den Weg. Sein Auftrag – die Alfa Nummer 0810 20 0810 unter die Leute zu bringen. Unterwegs postete er zahlreiche Schnappschüsse von seinen Reisezielen. Seinen Aufenthaltsort zu erraten, war nicht immer ganz einfach.

Zukunft Basisbildung – Web literacy
Am 18. und 19. Juni wurden zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen an die Basisbildung reflektiert und neue Zugänge aufgezeigt. Alle Inputs und Referate zum Nachlesen unter „Zurück in die Zukunft Basisbildung – Tagungs-Doku“.

Weltalphabetisierungstag – Aktion „15 von 100“
Mit der Aktion „15 von 100“ am 08. September machten die Partnerorganisationen von In.Bewegung in Graz -  Salzburg – Wien – St. Pölten – Klagenfurt – Linz auf ein brisantes Thema aufmerksam, das in Österreich lange unter Verschluss gehalten wurde. 15 von 100 Erwachsenen können nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen. Niemand sieht es. Niemand spricht darüber. Wir schon! Alf, das Alf-a Telefon war unser Begleiter.

Pecha Kucha Night Vol. 14 in Salzburg
Brigitte Bauer vom Basisbildungszentrum abc-Salzburg bestritt am 11. Oktober ihren ersten Auftritt bei einer Pecha Kucha Night. Sie präsentierte mit Engagement und Charme auf 20 Folien in 6:40 Minuten das versteckte Thema „Erwachsene mit Basisbildungsbedarf“.

Qualitätsentwicklung
Inspire hat sich im Rahmen der Qualitätsentwicklung zum Ziel gesetzt, eine ExpertInnenplattform zur Entwicklung von Angebotsqualität in der Basisbildung zu einzurichten. Qualität soll in der konkreten Lernsituation festgemacht werden. Die Plattform dient zur Vernetzung von TrainerInnen und BeraterInnen der Basisbildung, gibt Raum für Reflexion und kritischen Austausch zum Thema „Qualität in der Basisbildung“ und unterstützt die ExpertInnen in ihrer Professionalität. Es entstehen ein Blog und eine Facebook-Gruppe von und für PraktikerInnen, Netzwerktreffen und es werden „abenteuerliche“ Weiterbildungsangebote initiiert.

Neue Lernorte
Mit ISOP wurden die TeilnehmerInnen im Lernraum Bewegung, fit wie ein Turnschuh. Neben dem Basisbildungsunterricht stand die Bewegung im Fitnessstudio und in der freien Natur im Vordergrund. Die Ergebnisse der individuellen Gesundheitschecks wurden bearbeitet, Trainingspläne erstellt und ein Lerntagebuch geführt.
Die VHS 21 lud die TeilnehmerInnen zu Bildungsreisen in und um Wien ein. Erkundet wurden der Wasserpark, der Wiener Prater, der Belvedere Schlossgarten, der Botanische Garten der Stadt Wien, Donaupark und Marchfeldkanal.
Im BHW Niederösterreich wurde der Lernraum 2.0 entwickelt und gemeinsam mit der VHS 21 erprobt. Es entstand ein neues Kursdesign außerhalb klassischer Kursräumlichkeiten in denen eLearning-Tools zur Anwendung kamen.
Die neuen Lernorte sind interaktiv, laden zum Entdecken ein, wecken Neugierde und bewegen Geist und Körper.

Lernraum 2.0
Das Thema von Renate Ömer im Jahr 2012 war Social Media in der Basisbildung. Im Rahmen umfangreicher Recherchearbeiten zu diesem Thema, konnte sie die Linksammlung der Basisbildung Niederösterreich um 100 wertvolle Links erweitern. Alle Links sind frei, kostenlos und ohne Login zugänglich. Die Sammlung ist umfangreich beschlagwortet, nach Themen sortierbar und jeder Link ist mit einer kurzen Angabe zum Inhalt und zur Ausrichtung versehen. Geben Sie ein Schlagwort im Feld „Add a Tag Filter“ ein und suchen Sie los: Basisbildung Niederösterreich

One-Stopp-Shop
Die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft blickt auf ein Jahr intensiver Recherchearbeit zurück. Die Ergebnisse aus Umfeldanalyse, Literatur und der genauen Betrachtung der Bildungslandschaft in Graz bilden die Grundlage für das Rohkonzept des One-Stopp-Shops, der Festlegung der grundlegenden Aufgaben und Tätigkeitsbereiche und der möglichen Synergien und PartnerInnen. Das Ziel des One-Stopp-Shops ist es, Jugendlichen eine Orientierungshilfe und somit Perspektiven anzubieten, damit diese leichter in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Ebenso besteht seine Aufgabe darin, Jugendliche direkt in Angebote zu vermitteln.

Zielgruppenerschließung
Auch im ÖGB Oberösterreich und  in den Kärntner Volkshochschulen wurde im Jahr 2012 umfassende Recherche zum Thema Zielgruppenerschließung, Werbung und Marketing durchgeführt. Die Auswertung der Fragebögen zum Thema Zielgruppen, Werbemaßnahmen und Zielgruppenerreichung gestaltete sich spannend. Es zeigt sich, dass die unterschiedlichsten Kanäle genutzt werden, um den Zielgruppen die Angebot der Basisbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen „schmackhaft“ zu machen. Aus den Antworten der befragten Institutionen ist auf den ersten Blick erkennbar, was für diese „das Tüpfelchen auf dem i“ bei der Zielgruppenerreichung ist – Öffentlichkeitsarbeit, unentwegte Werbung, politische Lobbyarbeit und ein kontinuierliches, qualitätsgesichertes und alltagstaugliches Basisbildungsangebot.

Gute Ideen Programm
Der ÖGB Oberösterreich, die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft und die Kärntner Volkshochschulen erarbeiten im Rahmen des „Gute Ideen Programms“ neue Werbeträger für die Basisbildung. Die Rohkonzepte des „HIN“-Weisers für MultiplikatorInnen, eines „LESE“-Zeichens für Betroffene und der Infopakete für BetriebsrätInnen, Unternehmensleitungen und Personalbeauftragte sind erstellt. In Planung sind ein Networking-Konzept als neuer Weg der Zielgruppenerschließung und die Produktion von „Digital Storys“, in denen BasisbildungsteilnehmerInnen ihre Lerngeschichten erzählen.

20 Folien x 20 Sekunden

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Immer wieder einmal müssen Organisationen ihre Basisbildungsarbeit präsentieren. „Bring deine Botschaft auf den Punkt und das in fünf bis sieben Minuten“ ist die Devise! Sonst ist die Aufmerksamkeit weg. PolitikerInnen, potentielle Fördergeber, Leute aus der Wirtschaft haben’s eilig! Diese gelebte Erfahrung war Ausgangspunkt für ein Arbeitspaket des Basisbildungszentrums abc-Salzburg, umgesetzt im Rahmen des Projekts In.Bewegung – Netzwerk Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich.
Das abc-Salzburg hat eine knackige Präsentation erstellt und im Rahmen der Pecha Kucha Night vol. 14 in Salzburg auf die Bühne gebracht. Wie immer galt die Regel: „Bring deine Vision auf den Punkt – du hast genau 6 Minuten 40 Zeit dafür!“. Ein Ausschnitt dieser Pecha Kucha Night ist in dieser Ausgabe der Videoreihe „2 Minuten Basisbildung“ zu sehen.

Apropos Pecha Kucha
Dieses kurzweilige Präsentationsformat wurde im Architekturbüro Klein Dytham in Japan 2003 erfunden. Die ArchitektInnen hatten genug von den elendslangen, langweiligen PPT-Präsentationen und führten eine zündende Regel ein: Du kannst deine Idee gerne präsentieren – nur zu einer Bedingung: Dein Vortrag umfasst 20 Bilder. Pro Bild hast du genau 20 Sekunden Zeit. Macht in Summe exakt 6:40 Minuten Redezeit. Inzwischen hat Pecha Kucha die ArchitektInnenszene verlassen und ist in 581 Städten der Welt vertreten. Salzburg, Innsbruck, Wien, Dornbirn und Linz sind auch dabei!