Social Media: der? die? das?

Web Literacy Konferenz

Web Literacy

Social Media sind weder geschlechtsneutral noch verwendungsneutral. Sie unterstützen bestimmte Handlungsrollen und –zwecke, weil sie für ein bestimmtes Publikum und für bestimmte Handlungszusammenhänge entwickelt wurden. Über ihre technischen und kommunikativen Funktionen geben Sie Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung vor: Sie “schreiben” mit.
Fürs erste genügt das Wissen um diese Zusammenhänge, wenn es um die Verwendung von Social Software im Lernkontext geht. Im Stadium der konkreten Unterrichtsplanung sind dann präzisere Informationen zur Passung von Lernbedarfen und -bedürfnissen, Lernstand und Lernzielen gefragt. Genau solche liefert das Teilprojekt Social Media in der Basisbildung in Form von ausgewählten Tools und anschaulich beschriebenen Unterrichtsszenarios.
Als zentrales Gleichstellungsziel für das Projekt In Bewegung IV wurde das Abbauen von Zugangshemmnissen „[…] zum lebenslangen Lernen und zur Partizipation sowie die Erhöhung der Chancen auf eine längerfristige Sicherung der Beschäftigungsverhältnisse [festgeschrieben].“ (Gesamtantrag In Bewegung IV)
Für das Teilprojekt 5 und seine Arbeit mit digitalen Technologien, insbesondere den Social Media, bedeutet das in der Hauptsache, dass lernförderliche Voraussetzungen geschaffen und bedürfnisspezifische Handlungsoptionen umgesetzt werden: konkret in der Herangehensweise an das Lernen mit und am Computer, in der Arbeit an inhaltlichen und bedienungstechnischen Lernzielen, in der Unterstützung bei der individuellen Weiterarbeit. Dabei wurde klar, dass die Umsetzungsbedingungen institutionelle, individuelle und kulturelle Dimensionen haben. Weiterlesen