Projektergebnisse

In.Bewegung im Social Web
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Lernraum 2.0

Web 2.0-Anwendungen, nun immer öfter Social Media Tools, sind der ideale Ort, um Wissen zu recherchieren, zu produzieren und auszutauschen. Sie bieten reale Lernsituationen im virtuellen Raum, indem sie Lesen, Schreiben und Rechnen in anwendungsbezogenen Zusammenhängen fordern und fördern. Das ist gleichzeitig die Leitidee des Lernraum 2.0: ausgehend von den Problemstellungen der Zielgruppe reale Lese-, Schreib- und Rechenanlässe zu bieten, die mit und in Social Media Tools bewältigt werden können. Ob Computerbedienung nun expliziter Lerninhalt ist oder erwünschter Zusatznutzen – sie ist auf jeden Fall Teil dieses Lernraums. D. h., die hier beschriebenen Lernmodule bieten Lernanlässe in den vier Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen und IKT.

Von ihrer eigentlichen Funktion als Kommunikationsinstrumente her können Social Media Tools kooperative Lernprozesse optimal unterstützen:

Dabei geht es um Wissenserwerb (im weiteren Sinn) im handlungsorientierten Arbeiten, im unmittelbaren Erleben von Bild, Wort und Klang, im kommunikativen Austausch in Echtzeit, im Sichtbarmachen von (Lern-)Ergebnissen. Für diesen Wissenserwerb gewinnen die Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) eine grundlegende Bedeutung. Sie wird im Tun nachgerade erlebbar.

Die Motivation für dieses Tun kann der Aussicht auf Befriedigung alltagspraktischer Notwendigkeiten entspringen, dem Bedürfnis nach Versprachlichung der eigenen Lebenserfahrungen, der Erwartung von Bestätigung und Weiterentwicklung der eigenen Fertigkeiten o.ä. In jedem Fall sind es der Erlebnischarakter der Aktivitäten, ihre Wiederholbarkeit und Gestaltungsmöglichkeiten in den Tools, die diese Motivationen gut unterstützen können.

Im Projekt Social Media in der Basisbildung werden 5 Online-Tools hinsichtlich ihres didaktischen Nutzens und ihrer Einsatzmöglichkeiten im Lernkontext der Basisbildung beschrieben. So soll ein genaueres Bild für die Praxis entstehen. Daran angeschlossen werden Unterrichtsentwürfe und –dokumentationen mit Erfahrungswerten, organisatorischen, technischen und gruppendynamischen Überlegungen. Die Unterrichtsentwürfe werden entlang der Kulturtechniken Lesen / Schreiben, Rechnen, IKT und Lernen lernen zu Modulen zusammengefasst.

Neue Wege der Zielgruppenerschließung
Ziel ist die Sammlung von innovativen Methoden, Konzepten und Instrumenten der Zielgruppenerschließung und die Entwicklung neuer Wege. Zur Sammlung bestehender Möglichkeiten der Zielgruppenansprache wurden Fragebögen an Erwachsenenbildungs-einrichtungen in Europa ausgeschickt. Die Rückmeldungen zeigen, dass es kein allgemein gültiges Patentrezept gibt. Es braucht eine gute Mischung, um „Menschen mit Basisbildungsbedarf“ zu erreichen. Erfolgsfaktoren sind: Mundpropaganda (TeilnehmerInnen und PartnerInnen), Öffentlichkeitsarbeit, unentwegte Werbung, politische Lobbyarbeit und ein kontinuierliches, qualitätsgesichertes Basisbildungsangebot.
Im Rahmen des Guten Ideen Programms wurden erste Entwürfe zu folgenden Produkten gemeinsamen vom ÖGB Oberösterreich, der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft und den Kärntner Volkshochschulen entwickelt.

>> “LESE”Zeichen für Betroffene und “HIN”Weiserfür MultiplikatorInnen 
>>Infopaket für Unternehmensleitungen, Personalverantwortliche und BetriebsrätInnen

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Tagung “Zukunft Basisbildung”, Online-Videos “2 Minuten In.Bewegung”
Sie arbeiten als ProjektleiterIn, TrainerIn oder BeraterIn im Bereich Basisbildung und Alphabetisierung und möchten auf einen Blick Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema finden? ISOP hat die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten für diesen Bereich aufbereitet und in den FAQs auf www.zukunft-basisbildung.at gesammelt. ISOP und inspire setzten die Tagung “Zukunft Basisbildung” mit dem Schwerpunktthema Web Literacy um.
2 Minuten In.Bewegung ist ein innovatives Format der PartnerInnen von In.Bewegung. Einfach durchklicken und informieren!
>> Tagung: Zukunft Basisbildung “Web Literacy”
>> 2 Minuten In.Bewegung

Alf, das Alf-a-Telefon
Im März hat Alf, das Alf-a-Telefon hier sein Büro in Salzburg verlassen. Dieser kleine Freak nutzte seither jede Transportmöglichkeit, um blitzschnell an neue Orte zu kommen. Zielsicher platzierte er sich in der Öffentlichkeit, um die Alfa-Nummer 0810 20 0810 unter die Leute zu bringen. Bis September war er “On Tour”.
>> http://facebook.com/alf.a.telefon mit allen Fotos

6:40 gut genutzt
ABC Salzburg war bei der Pecha Kucha Night vol. 14 vertreten. Acht Präsentationen – spannend, unterhaltsam und informativ – führten durch den Abend. Wie immer galt die Regel: „Bring deine Vision knackig auf den Punkt – du hast genau 6 Minuten 40 Zeit dafür!“ Und die hat abc-Salzburg gut genutzt und das verdeckte Problem „Erwachsene mit Basisbildungsbedarf“ unter die Leute gebracht.
>> Pecha Kucha mit Brigitte Bauer

Basisbildungscoach – One-Stopp-Shop
Im Teilprojekt 8 erarbeitet das Team der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft ein Konzept zum Thema: „Basisbildungscoach – Eine Drehscheibe im Basisbildungsbereich nach der Methode One-Stopp-Shop“.
>> Umfeldanalysen und Betrachtung nationaler und internationaler Modelle
>> Literaturrecherche
>> Grundkonzept (derzeit in der Erprobungs- und Adaptierungsphase)

Neue Lernorte 
Gemeinsam mit TeilnehmerInnen plant, erprobt und evaluiert die Volkshochschule Floridsdorf im Teilprojekt 9 neue Lernorte und neue methodisch-didaktische Ansätze. Es entstehen Lernreisen, die das Ziel verfolgen, Lernmöglichkeiten sichtbar zu machen.
ISOP schaut sich mit Fit wie ein Turnschuh gemeinsam mit 5 TeilnehmerInnen das Thema Basisbildung und Gesundheit genauer an: Trainieren im Fitnessstudio, gesunde Ernährung und nachhaltiges Steigern der Lebensqualität. Im Unterricht theoretisch aufbereitet und auch gleichzeitig in der Praxis umgesetzt! Also gesunder Geist in gesundem Körper als innovatives Lernmodell umgesetzt.
BHW beschäftigt sich mit Social Media in der Basisbildung. Lernen mit neuen Medien ist Bedienungslernen, Inhalt-Lernen und Methoden-Lernen in einem. Online-Tools im Social Media Bereich eignen sich dabei hervorragend zur Sprach- und Methodenarbeit: Lerninhalt und Niveau können an die Gruppe angepasst werden, Gruppenaktivitäten lassen sich genauso umsetzen wie Binnendifferenzierung, und sie sind kostenlos. Methoden und Werkzeuge zur Spracharbeit wurden im Projektjahr 2012 ausgearbeitet und getestet.
>> Kleine Lernreisen der VHS Floridsdorf
>> ISOP Umsetzungsplan Gesundheit und Basisbildung 
>> Übersicht empfohlener Social Media und Online-Tools