Der passende Chip

Das Netzwerk In Bewegung hat am Alphabetisierungstag eine pfiffige Aktion zum Bekanntmachen der Basisbildung durchgeführt. In einer konzertierten Aktion wurden in den Bundesländern Ostösterreichs Münzen für Einkaufswagerl ausgeteilt.

Alfa Chip

Der Alfa Chip

Hintergrund der Gratis-Aktion war eine Info-Kampagne: ein klappbares Kärtchen gibt Auskunft über die Angebote der Basisbildung und das Alfa Telefon 0800 244 800. Verteilt wurde es an Supermarkt-Besucher und -Besucherinnen. Gasbefüllte Luftballons in zwei Farben symbolisierten den Anteil der Zielgruppe an der Bevölkerung.

Die Basisbildung NÖ hat die St. Pöltner Interspar-Besucherinnen und -Besucher mit dem Alfa-Chip versorgt. Die drei Aktivistinnen versuchten dabei, mit den PassantInnen ins Gespräch zu kommen. Nach nicht einmal zwei Stunden waren alle Alfa-Chips verteilt. Hier sind die Highlights der Aktion:

Christa: Möchten Sie gern eine Münze für den Einkaufswagen?
Angesprochene: Ja, bitte. Was ist das?
Christa: Das ist eine Information über Lese- und Schreibkurse für Erwachsene.
Angesprochene: Ja, so etwas suche ich eh schon. Die ist so schwer, die Schreibschrift.

Christine:
Die Aktion ist gut angekommen. Die Idee mit den Alfa-Chips war super. Die Leute ließen sich gern damit beschenken, einige fragten interessiert nach. Alle waren erstaunt, dass so viele Leute in Österreich schlecht lesen können.

Renate:
Nach 1,5 Stunden standen wir verdattert da, weil wir keine Alfa-Chips mehr hatten. “Dann teilen wir noch unsere Gas-Luftballons an die Kinder aus”, schlug ich vor. Christa hatte die glorreiche Idee, noch die Alfa-Nummer darauf zu schreiben. Die Kinder kamen neugierig näher, und die Erwachsenen waren geneigt, sich in ein Gespräch verwickeln zu lassen, während wir dem Kind einen Luftballon um das Handgelenk banden.

Alfa AktionNach wie vor spannend ist, bei wem der Alfa-Chip in den eigenen Bildungsbedarf passt. Oder ob die, bei denen der Alfa-Chip selber nicht passt, eine Person ansprechen, bei der er passen könnte. Wir dürfen gespannt sein …

“Mut zum Lernen”

Mut zum Lernen

“Mut zum Lernen” ist eine barrierefreie Website der Kärntner Volkshochschulen. Sie soll Erwachsenen, die mit dem Lesen und Schreiben ein Problem haben, Mut machen und ihnen hilfreiche Tipps geben. Alle Texte wurden mit Audiodateien hinterlegt und werden vorgelesen. Gemeinsam mit den BasisbildungsbotschafterInnen Veronika Kleiner und Ronald Suppik starten die Kärntner Volkshochschulen damit eine Initiative, um Betroffene auch über das Social Web zu erreichen und sie über unsere kostenlosen Grundbildungs- Lerngruppen in Kärnten zu informieren.

Geschafft

Wir zeigen den Lernweg unserer BasisbildungsbotschafterInnen Veronika Kleiner und Ronald Suppik. Die beiden haben als Erwachsene den Mut zum Lernen gehabt. Sie haben es geschafft. In einem Basisbildungskurs erlernten sie das Lesen und Schreiben und verbesserten ihre Rechtschreibung. Heute sind sie für andere Menschen ein Vorbild. Sie sind BotschafterInnen der Kärntner Volkshochschulen.

Beide machen durch Interviews in Zeitungen, im Radio und im Fernsehen Betroffenen Mut, geben Hoffnung und Selbstbewusstsein.

Wollen auch Sie mit Veronika und Ronald sprechen und sich über die Basisbildungskurse informieren? Wir stellen den Kontakt gerne für Sie her.

Lerngruppen

Die Website bietet Informationen zu unseren Lerngruppen und Zusatzangeboten wie EDV-Kursen, Mal- oder Schwimmkursen.

Radio und TV / Material

Wir präsentieren unsere Fernsehbeiträge, Spots und Radiointerviews und bieten interessante Unterlagen und Links zum Lernen.

Diese Plattform entstand im Rahmen des Projekts In.Bewegung 4 des Netzwerks Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich.

Wir danken unseren Fördergebern, dem Bundesministerium für Bildung und Frauen und dem Europäischen Sozialfonds.

 

 

Der Weltalphabetisierungstag feiert Geburtstag

Die Welt begeht heuer den 66 Weltalphabetisierungstag. Dieser wurde von der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) in Teheran, im Rahmen einer Weltkonferenz zum Analphabetismus im September 1965 gegründet. Aktionen und Veranstaltungen dazu wurden am 08. September 1966 erstmals durchgeführt.

Seit diesem Jahr wird der Weltalphabetisierungstag  begangen, um auf das Thema Basisbildungsbedarf und Alphabetisierung weltweit aufmerksam zu machen und Aktionen zur Sensibilisierung durchzuführen. Damit soll vor Augen geführt werden, dass Bildung ein Menschenrecht ist.

Die UNESCO vergibt zum Weltalphabetisierungstag alljährlich drei Bildungspreise:

  • den UNESCO International Reading Association Literacy Prize an Organisationen und Personen, die spezielle Basisbildungsangebote entwickelt und umsetzt,
  • den UNESCO King Sejong Literacy Prize an Organisationen und Personen, die sich der Förderung des Erwerbs der Muttersprache in Entwicklungsländern verschrieben haben und
  • den UNESCO Confucius Price for Literacy der Volksrepublik China zur Förderung von Basisbildungsangeboten für Frauen und Jugendliche in ländlichen Regionen.

Auch In.Bewegung hat sich zum Weltalphabetisierungstag wieder eine besondere Aktion überlegt. Lassen Sie sich überraschen!

Keep on moving

Unter diesem Motto lud das NetIMG_7815zwerk Basisbildung und Alphabetisierung zum letzten Netzwerktreffen im Rahmen des Projekts In.Bewegung 4.

Seit 2005 hat In.Bewegung AkteurInnen der Basisbildung und Alphabetisierung vernetzt und die Sensoren permanent in die zukünftigen Handlungsfelder des Themas ausgestreckt.
Dies war einerseits durch die Förderungen des ESF und des Bundesministeriums für Bildung und Frauen und andererseits durch das Engagement von PionierInnen möglich.
Zum Dank für die konstruktive und kontinuierliche Arbeit luden wir alle PartnerInnen und unsere Fördergeber nach Wien ins Café Oben ein.

IMG_7834Mag. Regina Rosc und Mag. Beate Gfrerer stimmten mit ihren Begrüßungsworten auf den Vortrag von Mag. Lena Doppel ein, die über das Thema “Vernetzt im Netz – Gemeinsam statt einsam mit Social Media” sprach.

Alfred Berndl führte interessante Interviews mit WeggefährtInnen und überreichte Patenschaften für wichtige Themen der Basisbildung.

Die Themen und deren Patinnen und Paten:

  • Qualität in der Basisbildung (Dr. Gerhard Bisovsky, Verband Österreichischer Volkshochschulen)
  • Neue Lernorte (Mag. Angelika Hrubesch, Die Wiener Volkshochschulen)
  • Alfa-Telefon Österreich (Dr. Peter Schlögl, Österreichisches Institut für Bildungsforschung)
  • Basisbildung in Betrieben (Mendim Deari, AK Wien)
  • BasisbildungsbotschafterInnen (Dr. Gerwin Müller, Die Kärntner Volkshochschulen)

Im Anschluss war Zeit für Vernetzungsgespräche beim kulinarischen und musikalischen Ausklang mit Musik von Queensize.

 

Film-Wiki: Analphabetismus in Spielfilmen

Die MitarbeiterInnen des Basisbildungszentrums abc-Salzburg haben sich mit Popcorn eingedeckt und jede Menge Filme angeschaut. Aber nicht irgendwelche Filme, sondern ausschließlich solche, in denen das Thema “Analphabetismus” verarbeitet wird. DrehbuchautorInnen und RegisseurInnen zeigen ihre individuellen Zugänge zum Thema, stellen die ProtagonistInnen und deren Umfeld in ein besonderes Licht.

Das abc-Salzburg hat diese Filme in einem Wiki zusammengefasst. Ziel ist, eine möglichst breite und umfassende Sammlung zu ermöglichen. Interessierte können sich schnell einen Überblick über mögliche Filme verschaffen, können diskutieren oder – je nach Lust und Laune – vielleicht sogar selber etwas beitragen.

Aktuell umfasst die Filmsammlung 17 Spielfilme und bietet somit einen guten, ersten Querschnitt, wie „Analphabetismus“ im Kino thematisiert wird. Manche dieser Filme sind heiß umstritten, viele bieten sich hervorragend für anschließende Diskussion…

Schmökern Sie also gerne einmal im Film-Wiki! Wir freuen uns über Ergänzungen, Korrekturen und lebhafte Diskussion der angeführten Filme!

Spielfilm: Das Labyrinth der Wörter

 * Einer der Filme, die im Film-Wiki genannt sind: *

Das Labyrinth der Wörter
Frankreich, 2010, 85 Minuten
Regie: Jean Becker
HauptdarstellerInnen: Gisèle Casadesus, Gérard Depardieu

Guerilla-Marketing in der Basisbildung

Täglich werden wir mit jeder Menge Werbebotschaften konfrontiert. Glaubt man verschiedenen Studien, so sind es etwa 3.000 Werbebotschaften pro Woche – das wären  in etwa 420 Botschaften pro Tag. Die meisten davon erreichen uns unbewusst und bleiben nur selten im Gedächtnis. Wer sich von der Masse abheben will, muss sich demnach etwas besonderes einfallen lassen. Die Kunst liegt darin, den von der Werbung übersättigten Konsumentinnen und Konsumenten größtmögliche Aufmerksamkeit zu entlocken – dies durch unkonventionelle und originelle Ideen.

In der Regel finden Guerilla-Marketing-Aktionen an strategisch interessanten, real existierenden Orten statt: an Meetingpoints, wo viele Menschen vorbeikommen, oder auch an Orten, die für die zu erreichende Zielgruppe von Bedeutung sind. Die Aktionen sind einmalig, sollen Aufsehen erregen, faszinieren und überraschen. Außergewöhnliches, Besonderes und Spektakuläres soll geboten werden, denn nur dann wird Werbung nicht mehr als „Störenfried“ wahrgenommen, sondern als echtes Erlebnis über das man auch mit anderen spricht.

Ein Beispiel aus Süddeutschland:

„Eine Bowling-Anlage beklebte die Wand am Ende der Bahn mit dem Bild eines offenen Mundes. Die weißen Kegel, hübsch nebeneinander aufgereiht, sehen darin wie Zähne aus. Schon dieses Ensemble ist ein Hingucker, der schmunzeln lässt. Der Clou kommt jedoch erst, wenn alle Kegel umfallen und der Schlund zahnlos dasteht. Dann ist eine kurze Notiz zu lesen: Zahnzusatzversicherung für 9,90 Euro im Monat. Darunter stand der Name der Versicherung. Das Schmunzeln wird zum Lachen und gewonnen hat nicht nur der erfolgreicher Kegler, sondern auch die Zahnzusatzversicherung, die sich gekonnt in Szene gesetzt hat.“ (vgl. http://www.guerilla-marketing-blog.de/, access: 09.07.2014)

Guerilla Marketing Aktion: Karstadt Quelle Versicherung

Doch mit witzigen Ideen an ungewöhnlichen Orten zu überraschen ist längst noch nicht alles: Guerilla-Marketing-Aktionen sollen schließlich auch kostengünstig sein. Eine deutsche Fluggesellschaft hat dies in Köln umgesetzt – sie sorgte dafür, dass der Yeti endlich gefunden wurde. Fußspuren aus Schnee – abwaschbarer Sprühschnee – zeugten von seinem Besuch. Der Yeti sollte die Lust aufs Reisen wecken – am besten mit besagter Fluggesellschaft zu einem günstigen Preis. (vgl. http://berndroethlingshoefer.typepad.com/smc/2004/10/yeti_in_kln.html, access: 09.07.2014)

Guerilla Marketing: Yeti in Köln

„Geringe Mittel, große Wirkung“ hat sich auch das abc-Salzburg zur Devise gemacht und eine Guerilla-Marketing-Aktion zum 15-Jahres-Fest der Einrichtung, stattgefunden im Literaturhaus Salzburg, aufs Stille Örtchen verlegt. Studien zeigen, dass die Toiletten von Kaufhäusern in etwa von 40% der BesucherInnen genutzt werden. Warum auch nicht aus dem selben Grund die Toiletten eines Veranstaltungsortes nutzen? So wurden die Wände der Toiletten für das Fest als riesiges Kreuzworträtsel umgestaltet. Und weil die Wände so toll aussahen, wurde das Rätsel kurzerhand über den Abend hinaus in den Toiletten belassen! Somit können auch die weiteren BesucherInnen des Literaturhauses rätseln … und das abc-Salzburg kann seine Angebote bewerben!

Guerilla Marketing - abc-Salzburg

Diskriminierende Beschimpfung

Bekannt ist, dass Baustellen oftmals für Unmut sorgen: Es gibt Umleitungen, enge Passagen, Baulärm…. Wie vor ein paar Tagen miterlebt, sind auch die Nerven mancher Fußgänger/innen strapaziert. So z.B. ein Vater, der mit seinem Kind in der engsten Passage steht und Radfahrer/innen mit dem Ausruf “Seids ihr alle Analphabeten!” beschimpft, weil sie das Schild mit der Aufschrift “Fahrradfahrer absitzen” ignorieren und im langsamsten Schritttempo fahren. Dass er zusammen mit seinem Kind umso weniger Platz zur Verfügung hat, wenn die Räder auch noch nebenher geschoben werden, scheint er nicht zu bedenken.

gerhild sallaberger fahrradfahrer absitzen

Eine Situation, die im Grunde eher banal und nicht erwähnenswert ist, wäre da nicht die Tatsache, dass manche Menschen durch so eine Aussage zutiefst verletzt werden – jene Menschen, die in ihrer Kindheit nicht die Chance hatten, ausreichend lesen und schreiben zu lernen und deshalb ständig unter Druck stehen, als Schriftsprachunkundige entdeckt zu werden. Teilnehmer/innen von Basisbildungskursen sind Expert/innen dieser verdeckten Lebenswelt. Sie haben aber den schwierigsten Schritt bereits gewagt und erobern sich in den Kursen eines ihrer Grundrechte – das Recht auf Bildung – zurück. Als Analphabet/in beschimpft zu werden, ist nicht nur diskriminierend, sondern lässt alte Versagensängste der Teilnehmer/innen wieder aufleben. Daher der Hinweis an all jene mit geradlinigen Lernbiografien: Das Wort “Analphabet” gehört zu jenen Wörtern, die zum Dampfablassen in Baustellenbereichen nichts verloren haben.

Short films against illiteracy

Wie lassen sich Kurzfilme in der Basisbildung einsetzen? Das war Thema des Grundtvig-Workshops „Short films serving the fight against illiteracy” in Nizza im April 2014.

Der Sender euronews berichtete über den Workshop. Hier ist der Link zum Video.

Gruppenfoto

16 TeilnehmerInnen aus acht EU-Ländern setzten sich eine Woche lang mit dieser Thematik auseinander, das abc-Salzburg war auch mit dabei. Abgehalten wurde der Workshop von der Organisation Héliotrope, welche unter anderem das jährliche Kurzfilmfestival „un festival c’est trop court“ in Nizza organisiert und Filmprojekte von SchülerInnen unterstützt.

Fazit dieser Woche: Kurzfilme lassen sich vielseitig im Basisbildungsunterricht einsetzen:

Kurzfilme in der Gruppe anschauen und Filmkritiken erstellen

Das geht über ein „gefällt mir“ oder “gefällt mir nicht, weil“ hinaus. Lernende werden zu FilmkritierInnen und beurteilen die Dialoge, die Musik, das Szenario… Wer ist an einer Produktion beteiligt, wer hat welche Aufgaben? Zumeist stellt dies für die Lernenden eine neue, ungewohnte Aufgabe dar. Für viele Filme stehen online auch kostenlose filmpädagogische Begleitmaterialien zur Verfügung.

Durch das Eintauchen in die Welt des Kurzfilms könnte bei einigen der Wunsch nach einer eigenen Produktion auftauchen. Einrichtungen, wie z.B. das Institut für Medienbildung mit der Angebot „Aktion Film“ in Salzburg, unterstützen dabei.

 Lernende als Filmschaffende

Bild und Ton wirkungsvoll einzusetzen, eine Geschichte erzählen, aktiv werden und einen eigenen Film machen ist auch im Basisbildungsunterricht möglich. Fotofilme eignen sich besonders gut dafür. Die Lernenden machen mit Digicams Fotos zu einem Thema, wählen passende Musik aus. Im Internet gibt es mehrere kostenlose Programme, zum Beispiel „Photo to Movie“. Das Tolle an Fotofilmen ist zum einen, dass man Szenen immer wieder umstellen oder ganz neu erstellen kann und zum anderen, dass schon mit 3-4 Bildern begonnen werden kann.

An Filmen arbeiten heißt immer auch an Monologen, Dialogen oder Voice-Over-Texten (Tonaufnahme einer Stimme, die über die Szene gelegt wird) zu arbeiten. Vieles wird geschrieben, verändert, bearbeitet ohne dass es einen direkten Schreibauftrag von außen gibt.

Arbeiten mit Untertiteln

Im deutschsprachigen Raum hat die Synchronisation von Filmen und Serien eine große Tradition. Die Verwendung von Untertiteln ist nicht weit verbreitet, dabei stellt sie ein hilfreiches Mittel dar, um Lesen in einem spannenden Kontext zu üben oder auch Fremdsprachen zu lernen. Außerdem können dadurch fremdsprachige Filme zugänglich gemacht werden, die nicht synchronisiert wurden.

Für die Erstellung von Untertiteln gibt es freie Software, wie etwa „Subtitle Workshop“ für Windows oder „MovieCaptioner“ für Mac. Einerseits können diese von TrainerInnen genutzt werden, andererseits können beispielsweise fortgeschrittene Lernende mit Deutsch als Zweitsprache ihren Fotofilm mit einem Voice-Over in ihrer Muttersprache hinterlegen und dazu selbst deutschsprachige Untertitel erstellen.

Besonders lustig wird’s, wenn man in eine bekannte Filmszene falsche Untertitel einfügt.

Durch das Hochladen auf Videoplattformen können die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu beachten sind hierbei unbedingt die Lizenz- und Urheberrechte.

Hilfreiche Links:
Download Photo to Movie: www.netzwelt.de/download/11297-photo-to-movie.html
Tutorial Photo to Movie (in Englisch): www.youtube.com/watch?v=FeE_mi6y1gE)
Download Subtitle Workshop: www.netzwelt.de/download/3190-subtitle-workshop.html
Tutorial Subtitle Workshop: www.youtube.com/watch?v=4O3NkWjTkaY&feature=youtu.be
Download MovieCaptioner: moviecaptioner.findmysoft.com
Tutorial MovieCaptioner (in Englisch): www.youtube.com/watch?v=yh3UegeqZeQ
Lizenzfreie Filme (in Englisch): archive.org
Lizenzfreie Musik (in Englisch): freemusicarchive.org
Filmpädagogisches Begleitmaterial: www.kinofenster.de/lehrmaterial/filmhefte
Kurzfilmverleih in Österreich: www.sixpackfilm.com
Institut für Medienbildung: www.imb-salzburg.at

Alf, das Alfa-Telefon, feat. Enisa, den Shootingstar

Alf, das Alfa-Telefon*, war zum vierten Mal fleißig und hat für seinen Clip Enisa angeheuert! Enisa ist in ihrer Firma der Shootingstar, “… nur mit dem Computer kommt sie nicht so klar…”. Bisher hat sie nichts am Computer arbeiten müssen, doch als sich das ändert, braucht sie Unterstützung – daher ruft sie beim Alfa-Telefon an….

Wenn Sie Enisa kennen lernen wollen, klicken Sie sich rein:

YouTube Preview Image

Und hier sehen Sie, mit wem Alf, das Alfa-Telefon, schon vor der Kamera posiert hat… v.l.n.r.: Zlatko – er fährt gern Auto, Grete – sie mag Städte, Klaus – der Augenschmaus und Enisa – der Shootingstar

Sie wollen alle Stars sehen? Dann klicken Sie sich in den Youtube-Kanal von ZukunftBasisbildung unter: https://www.youtube.com/user/ZukunftBasisbildung

ZlatkoGreteKlausEnisa

* Alf, das Alfa-Telefon macht Werbung für die Alfa-Nummer 0810 20 0810. Wer sich also beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder am Computer verbessern will, kann die Alfa-Nummer wählen und sich so an Österreichs zentrale Beratungsstelle wenden.

 

Mut zum Lernen

178600_web_R_K_by_Henry Klingberg_pixelio.de

Quelle: Henry Klingberg/ pixelio.de

So tauften die elf TeilnehmerInnen der Basisbildungskurse der Kärntner Volkshochschulen ihre “Gruppe”. Dieser freiwillige Zusammenschluss von LernerInnen bietet jenen, die bereits sehr lange in Basisbildungskursen gelernt haben die Möglichkeit, nach Abschluss dieser in Kontakt zu bleiben und auch gemeinsam Aktivitäten in den Bereichen Lernen, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit zu setzen.

Vorbild für die BasisbildungsteilnehmerInnen der Gruppe “Mut zum Lernen” sind Brigitte van der Velde und Ernst Lorenzen, die im Jahr 2011 die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg gegründet haben.

Lernen – Weiterbildung – Öffentlichkeitsarbeit

Die TeilnehmerInnen wollen auch nach dem Abschluss des Basisbildungskurses weiterlernen. Das Lernen soll dabei eigenständig erfolgen. Unterstützung finden sie zu Beginn und auch später bei Bedarf durch TrainerInnen der Volkshochschule Grundbildung.

Bildung ist den TeilnehmerInnen wichtig. Neben Basisbildungsinhalten werden die Bedarfe an Weiterbildungsmaßnahmen erhoben und Angebote zu den Themen Selbstpräsentation, Umgang mit Medien, Kommunikationstraining und zum Schreiben einer Rede organisiert.

Ein Thema der Gruppe wird auch die Öffentlichkeitsarbeit sein. Sie möchten anderen Menschen Mut machen, Basisbildung ein Gesicht geben, konkrete Hilfe und Beratung für Interessierte anbieten, Aktionen setzen und über eine Homepage, Facebook und Werbematerialien auf das Thema aufmerksam machen.

Beim ersten Treffen am 15. April 2014 wurde das Projekt vorgestellt. Mit Begeisterung erarbeiteten die TeilnehmerInnen erste Schritte für die Umsetzung unseres Vorhabens.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse, welche wir im September 2014 präsentieren werden.

Mut zum Lernen – mehr als ein Slogan.