Mut zum Lernen

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Quelle: Henry Klingberg/ pixelio.de

So tauften die elf TeilnehmerInnen der Basisbildungskurse der Kärntner Volkshochschulen ihre “Gruppe”. Dieser freiwillige Zusammenschluss von LernerInnen bietet jenen, die bereits sehr lange in Basisbildungskursen gelernt haben die Möglichkeit, nach Abschluss dieser in Kontakt zu bleiben und auch gemeinsam Aktivitäten in den Bereichen Lernen, Weiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit zu setzen.

Vorbild für die BasisbildungsteilnehmerInnen der Gruppe “Mut zum Lernen” sind Brigitte van der Velde und Ernst Lorenzen, die im Jahr 2011 die ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg gegründet haben.

Lernen – Weiterbildung – Öffentlichkeitsarbeit

Die TeilnehmerInnen wollen auch nach dem Abschluss des Basisbildungskurses weiterlernen. Das Lernen soll dabei eigenständig erfolgen. Unterstützung finden sie zu Beginn und auch später bei Bedarf durch TrainerInnen der Volkshochschule Grundbildung.

Bildung ist den TeilnehmerInnen wichtig. Neben Basisbildungsinhalten werden die Bedarfe an Weiterbildungsmaßnahmen erhoben und Angebote zu den Themen Selbstpräsentation, Umgang mit Medien, Kommunikationstraining und zum Schreiben einer Rede organisiert.

Ein Thema der Gruppe wird auch die Öffentlichkeitsarbeit sein. Sie möchten anderen Menschen Mut machen, Basisbildung ein Gesicht geben, konkrete Hilfe und Beratung für Interessierte anbieten, Aktionen setzen und über eine Homepage, Facebook und Werbematerialien auf das Thema aufmerksam machen.

Beim ersten Treffen am 15. April 2014 wurde das Projekt vorgestellt. Mit Begeisterung erarbeiteten die TeilnehmerInnen erste Schritte für die Umsetzung unseres Vorhabens.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse, welche wir im September 2014 präsentieren werden.

Mut zum Lernen – mehr als ein Slogan.

Alf, das Alfa-Telefon, feat. Klaus, den Augenschmaus

Sie kennen Alf, das Alfa-Telefon bereits? Wunderbar! Dann können Sie diesen Absatz getrost überspringen und gleich zum nächsten hüpfen! Falls nicht, hier eine kurze Erklärung: Alf, das Alfa-Telefon macht Werbung für die Alfa-Nummer 0810 20 0810. Wer sich also beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder am Computer verbessern will, kann die Alfa-Nummer wählen und sich so an Österreichs zentrale Beratungsstelle wenden.

Alf, das Alfa-Telefon, hat auch für diesen Clip keine Mühen gescheut und sich Klaus als Hauptdarsteller geangelt. „Klaus ist ein Augenschmaus, er geht gern allein aus – nur nicht ins Kaufhaus“, erzählt uns Alf. Sie fragen sich jetzt, warum Klaus nicht gern ins Kaufhaus geht? …. Sehen Sie selbst! Bühne frei für Klaus, den Augenschmaus!

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Erfolg haben

In der aktuellen Ausgabe der AK-Zeitschrift treffpunkt wird über zwei Erfolge in der Basisbildung berichtet: ein Anlass, wieder einmal über Zugangshemmnisse zu räsonnieren.

“Ich habe lange gezögert, bis ich mich angemeldet habe”, erklärt Martina W. Lange trug sie den Zeitungsartikel über die Basisbildung mit sich herum. Schließlich sprang sie über ihren Schatten und meldete sich an. Sie will endlich ihren Schulabschluss nachholen und eine Ausbildung zur Fußpflegerin machen. Im Mai ist es so weit. Da ist ihr Kurs zu Ende.
Das Schwierigste war, sich zu überwinden und den ersten Schritt zu machen, sagt Martina. Sie hatte kaum Erfolgserlebnisse in ihrer Schulzeit und große Zweifel, ob es überhaupt Sinn hätte, es noch einmal zu versuchen.

Bei Patrick war es ähnlich. Das Lernen fiel ihm immer schwer. ”Geholfen hat ihm, dass er drangeblieben ist, – trotz aller zeitlichen Engpässe.” sagt Reinhard Fritz, Lernbegleiter in der Basisbildung NÖ. “Ich wollte einfach kein Hilfshackler mehr sein”, sagt er selber. Die Gesellenprüfung zum Maler und Anstreicher hat er jetzt in der Tasche.

Emperor Ferdinand III confirmed in the year 1646 the imperial immediacy of city of Bremen, Germany

Linzer Diplom (Foto: Staatsarchiv Bremen) – public domain

Beiden gemeinsam ist, dass sie beruflich weiterkommen wollen: besser bezahlt werden, höherwertige Arbeit bekommen, mehr Anerkennung von Vorgesetzten und Freunden erhalten.

Berufliche Positionen setzen zunächst bestimmte formale Bildungsabschlüsse voraus: Hauptschulabschluss, HTL, HAK, … und sind nach außen hin als sozialer Status sichtbar. Alle Menschen unserer Gesellschaft spüren, dass sie nach dem beurteilt werden, was sie produzieren und was sie konsumieren. Das übt erheblichen Druck auf ihr Selbstbewusstsein aus. Kein Wunder, dass sich Menschen mit niedrigem sozialen Status die Anerkennung oft mit unverhältnismäßigem Konsum zu erkaufen versuchen.
Das heißt eigentlich, das Pferd von hinten aufzuzäumen: zuerst zu konsumieren und dann zu finanzieren. Andererseits entspricht genau das der Handelslogik: Zuerst muss ich etwas anbieten, dann kann ich etwas verkaufen. Berufliche und gesellschaftliche Chancen werden nur Denjenigen angeboten, die selbst etwas anzubieten haben. Und wer was anzubieten hat, zeigt das über sein Konsumverhalten, seinen “Lifestyle”.

… vielleicht ein Anlass, um Zurückhaltung zu üben bei Urteilen über Konsumkredite und Privatkonkurs, möglicherweise aus einer gefühlten moralischen Überlegenheit heraus …

Social Media: der? die? das?

Web Literacy Konferenz

Web Literacy

Social Media sind weder geschlechtsneutral noch verwendungsneutral. Sie unterstützen bestimmte Handlungsrollen und –zwecke, weil sie für ein bestimmtes Publikum und für bestimmte Handlungszusammenhänge entwickelt wurden. Über ihre technischen und kommunikativen Funktionen geben Sie Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung vor: Sie “schreiben” mit.
Fürs erste genügt das Wissen um diese Zusammenhänge, wenn es um die Verwendung von Social Software im Lernkontext geht. Im Stadium der konkreten Unterrichtsplanung sind dann präzisere Informationen zur Passung von Lernbedarfen und -bedürfnissen, Lernstand und Lernzielen gefragt. Genau solche liefert das Teilprojekt Social Media in der Basisbildung in Form von ausgewählten Tools und anschaulich beschriebenen Unterrichtsszenarios.
Als zentrales Gleichstellungsziel für das Projekt In Bewegung IV wurde das Abbauen von Zugangshemmnissen „[…] zum lebenslangen Lernen und zur Partizipation sowie die Erhöhung der Chancen auf eine längerfristige Sicherung der Beschäftigungsverhältnisse [festgeschrieben].“ (Gesamtantrag In Bewegung IV)
Für das Teilprojekt 5 und seine Arbeit mit digitalen Technologien, insbesondere den Social Media, bedeutet das in der Hauptsache, dass lernförderliche Voraussetzungen geschaffen und bedürfnisspezifische Handlungsoptionen umgesetzt werden: konkret in der Herangehensweise an das Lernen mit und am Computer, in der Arbeit an inhaltlichen und bedienungstechnischen Lernzielen, in der Unterstützung bei der individuellen Weiterarbeit. Dabei wurde klar, dass die Umsetzungsbedingungen institutionelle, individuelle und kulturelle Dimensionen haben. Weiterlesen

Sagen Sie uns die Meinung!

Evaluation zur Nutzung von Social Media in der Basisbildung und Alphabetisierung.

In.Bewegung versteht sich seit Jahren als Partnerschaft, die den Diskurs der Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich mit Innovationen anreichert. Es gehört zum Programm dieser Partnerschaft sich permanent zu überlegen, was aktuelle und auch zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen für die Basisbildung bedeuten, wie wir diese nutzen und mitgestalten können. Das Thema Social Media in der Basisbildung drängte sich in diesem Zusammenhang bald in den Fokus unserer Arbeit. Bereits 2012 wurde es zum Inhalt der jährlich stattfindenden Konferenz zur Zukunft der Basisbildung gemacht: Web Literacy beschäftigte sich 2 Tage lang mit dem Potenzial von Social Media für unser Arbeitsfeld.

Mit der Konferenz startete ein Social Media Schwerpunkt von In.Bewegung: Die Kommunikation über das Blog Zukunft Basisbildung, sowie über Facebook und Youtube wurde intensiviert, eine Reihe mit Kurzvideos (ZIB –Zwei Minuten In.Bewegung) wurde gestaltet. Alf, der Botschafter des Alfa-Telefons wurde auf die Reise geschickt, und ein Blog von TrainerInnen für TrainerInnen (Praxis Basisbildung) wurde ins Leben gerufen.

Wir möchten nun einen Eindruck gewinnen, ob unsere Aktivitäten im Rahmen von Zukunft Basisbildung zum Thema Social Media wahrgenommen wurden, und wir möchten wissen, wo wir richtig, wo wir falsch lagen, was den Diskurs weiterentwickelt hat. Daher bitten wir Sie/dich, uns im Rahmen unserer Online-Evaluation bis spätestens 3.2.2014 ein Feedback zu geben. Eine Weitergabe bzw. Verbreitung des Links ist sehr erwünscht!

Lernen – Bewegung – Ernährung

Neuer Lernort, Lernlabor, raus aus©o0o0xmods0o0o dem Kursraum. So war die Zielsetzung unseres Vorhabens. Ein befreiender Gedanke! Der Alltag verlangt uns doch täglich alle Kompetenzen ab: Problemlösung, Kommunikation, Wissen anwenden, Begabungen einsetzen – eine echte Annäherung an den Alltag unserer Lernenden.

Wir fragten die echten ExpertInnen der Basisbildung nach Lernfeldern, ihren Vorstellungen vom Lernen außerhalb des Kursraumes und planten gemeinsam.
Bewegung und Gesundheit wurde mehrheitlich als wichtigstes Ziel genannt. So entstand unsere Version des neuen Lernortes: Fit wie ein Turnschuh.

Diversity und GeM Aspekte waren Querschnittmaterie in allen Aspekten unserer Maßnahme. In der Befragung der Teilnehmenden im Vorfeld war ein klarer, geschlechterspezifischer Zugang zum Thema Gesundheit und Bewegung ersichtlich. Darauf richteten wir alle Aktivitäten aus: Frauen ausreichend Wissen zu vermitteln, um sie in ihrer Rolle innerhalb der Familie zu unterstützen und Männer in einem stärkeren Maße für gesunde Ernährung und regelmäßiger Bewegung zu sensibilisieren. Personen ab 45 Jahren wurden durch auf sie abgestimmte Bewegungsformen für den neuen Lernort gewonnen werden.

Das Ergebnis war beachtlich. Auch 6 Monate nach Abschluss der beiden, je 4-wöchigen Durchgänge gaben die Teilnehmenden in der Evaluierung an, regelmäßiger Sport zu treiben und sich bewusster zu ernähren. Der Lernfortschritt wurde im Rahmen der Evaluierung natürlich auch reflektiert. O-Ton einer Teilnehmerin: Ich hab den Trainingsplan selbst mit einer excel-Liste erstellt. Da kenn ich mich jetzt aus!“

Zielgruppenerschließung im Spannungsfeld Gendermainstreaming und Diversity

Sehen und Verstehen – muss es immer Text sein?

Diese Fragestellung beschäftigte die Mitarbeiter/innen der Steirischen Volkswirtschaftlichen Gesellschaft im Zuge ihrer Arbeit in der Entwicklungspartnerschaft In.Bewegung. Damit im Sinne eines ganzheitlichen Gender und Diversity Ansatzes junge Erwachsene unabhängig von Bildungsstand, Sprache, Herkunft, Alter etc. auf das Angebot aufmerksam werden, wurden Werbeträger ohne (mit wenig) Text entwickelt: Die BABICO DO-IT-YOURSELF -AUFSTELLER.

Alle diese Bilder im Kopf

Ein ansprechendes Medium ohne Text und mit genug Information zu bieten, ist gar nicht so einfach, denn um Bilder gezielt einzusetzen ist die Auseinandersetzung mit dem menschlichen Verhalten unabdingbar. Ob Recherche über Wahrnehmung, Werbung, Marketing oder auch Psychologie – es folgt der Schluss: ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber jede Person versteht es anders!

Doch nichtsdestotrotz haben die Mitarbeiter/innen der STVG ein Set von BABICO DO-IT-YOURSELF-AUFSTELLER entwickelt, die auch ohne (viel) Text die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erwecken soll, unabhängig ihrer Gender und Diversity Ausprägungen.

Weniger ist mehr

Der erste Schritt bei der bildhaften Darstellung war die Formulierung der Kernbotschaft: „Lesen, Schreiben, Rechnen und Computer – Wir bieten Beratung rund um Basisbildung!“ Das Projektteam hat sich aufgrund dessen dazu entschlossen, vier verschiedene Aufsteller zu entwicklen: Aufsteller Lesen, Aufsteller Schreiben, Aufsteller Rechnen und Aufsteller Computer!

Mission: Neugierig machen

Die Idee war geboren, erste Vorschläge und Bilder gesichtet, aber das wirkliche Kunststück war nun die Umsetzung ohne Text! Schnell wurde klar, dass mit Bildern nicht alle Informationen auf einmal übermittel werden können. Doch es ist auf jeden Fall möglich die Neugierde der Zielgruppe zu wecken und auf das Angebot aufmerksam zu machen.

(Etwas geschummelt)

Und ja, wir haben etwas geschummelt, damit wir mit wenig Text auskommen… Wir haben uns mit einer Anwendung für Smartphones beholfen: QR Codes – kein Text, aber viel Information im Hintergrund!

PS: Die Aufsteller selbst stehen als PDF Download zur Verfügung und können selbst gedruckt, gefaltet und aufgestellt werden! Eine Büroklammer gibt den nötigen Halt und ist zugleich ein funktionaler Visitenkartenspender! http://babico.stvg.eu

Diversity in Social Media

Von der Nutzung des Internets versprachen sich Fachleute schon vor Jahren die Inklusion von Benachteiligten. Zuletzt wurde diese Hoffnung in Bezug auf das Lernen mit digitalen Medien gehegt, v. a. über den Ausgleich von Mobilitätsdefiziten. Doch wie gut können digitale Medien Ungleichheiten tatsächlich ausgleichen? Was ist der Mehrwert bei der Verwendung digitaler Technologien?

Das BHW NÖ hat sich im Rahmen von In Bewegung IV seit 2011 mit diesen Fragen beschäftigt. Ausgehend von den Problemstellungen in der Kurspraxis, wurden Möglichkeiten und Beispiele zur nutzbringenden Verwendung entwickelt. Grundlegend sind der Zugang zu digitalen Geräten und der Nutzen, den sich die Lernenden davon versprechen. Es geht konkret um das Vorhandensein von:

Tablets

Tablets

 

  • digitalen Geräten
  • internetfähigen digitalen Geräten
  • tatsächlich nutzbarem Internetzugang
  • Internet-Nutzungsverhalten
  • Entdeckungsfreude
  • Vertrauen in die eigene Problemlösefähigkeit

Der Nutzen

Es stellte sich als zielführend heraus, die Diversity-Maßnahmen von den materiellen und lernstrategischen Ressourcen der Zielgruppe abzuleiten. Die wichtigste Überlegung dabei war, von tatsächlichen Problemstellungen der Lernenden ausgehend den Nutzen von Wissen erkennbar zu machen. Anschließend wird das Wissen von den Lernenden bewertet und in der konkreten Sitation angewandt, später noch ausgebaut.
Einige Lernende kommen zum Beispiel mit neuen Handys oder sogar Tablets in den Kurs, sind stolz auf sie und wollen damit arbeiten. Der Stolz, das Sozialprestige, das mit diesen Geräten verbunden ist, kann eine großartige Triebfelder für das Lernen sein. Die gilt es auf jeden Fall zu nutzen (und immer wieder “aufzuziehen”). Andere Lernende besitzen Handys, kommen aber nicht damit zurecht und schämen sich zu fragen. Da hat sich bewährt, den Wert des Gerätes herauszustellen, seine Funktionen zu zeigen und die Lernenden behutsam heranzuführen. Sobald die Lernenden einen persönlichen Nutzen erkennen, ist die Lernmotivation für weitere Schritte da.
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Alf, das Alfa-Telefon

und die Diversity und Gender Mainstreaming Geschichte

Wie lassen sich die Alfa-Telefonnummer 0810 20 0810 und Angebote der Basisbildung im virtuellen Raum verbreiten? Und zwar so, dass sich Männer wie Frauen, ExpertInnen und Erwachsene mit Basisbildungsbedarf, Erwachsene mit Deutsch als Erstsprache und Erwachsene mit Migrationshintergrund angesprochen fühlen?
Eine reizvolle Aufgabe, der wir uns vom abc-Salzburg gestellt haben. Denn das kontinuierlich betreute “Alfa-Telefon Österreich” nützt nur dann, wenn möglichst viele Menschen davon erfahren und die Nummer gerne verbreiten.
Schnell war klar: ein Low-Budget-Video wird es sein. Wir haben deshalb mit Alf (er besteht aus einem orangen Hörer, einem Ringelkabel und einer Wählscheibe) ein erstes Video gedreht. Die Vorbereitungsarbeiten waren für uns äußerst spannend. Die Ideen sprudelten, es wurde lange und heiß diskutiert: Schließlich wollten wir alle Zielgruppen bestmöglich erreichen.

Grete und Zlatko

Besonders wichtig war uns, dass sich MigrantInnen wie auch Erwachsene mit Deutsch als Erstsprache als mögliche NutzerInnen des Alfa-Telefons erkennen, sich als Zielgruppe angesprochen fühlen. Eine mögliche Hürde für den Zugang zu den Infos, die über unser Video verbreitet würden, sahen wir in der Sprache: Es galt daher eine einfache Sprache zu finden, die leicht verständlich ist und dennoch nicht plump wirkt. Sie sollte die Kursangebote erwachsenengerecht und mit Leichtigkeit präsentieren.
In zwei großen Probeläufen mit anschließender Befragung haben wir unser Video präsentiert. Das half uns auf die Sprünge. Vor allem die Befragung der eigentlichen ExpertInnen – unserer 92 KursteilnehmerInnen – mit der Bitte um gnadenlose Kritik sorgte für grundlegende Änderungen. 12 KursteilnehmerInnen hatten die Alf-Telefonnummer im Video nicht einmal wahrgenommen!

Wir entschieden uns, das Video in zwei Video-Clips zu teilen. Die Nummer wurde öfter platziert, Teile wurden weggelassen, andere eingefügt. Jetzt sind die Clips fertig und stehen im Netz. Eines zeigt Grete - sie lernt schreiben und eines Zlatko - er lernt lesen und schafft den Führerschein. Zwei Beispiele gelingenden Lernens!

Klicken Sie sich rein. Wir freuen uns auf Feedback! Denn: zwei weitere Clips (IKT und Mathematik) warten auf Realisierung und wir lernen gerne dazu!

Das war 2013! Was kommt 2014?

In.Bewegung 2013 stand ganz im Zeichen der

Schmökern Sie durch unsere Produkte, Filmbeiträge, Websites und machen Sie sich selbst ein Bild, was In.Bewegung im Jahr 2013 umgesetzt hat.

Was bewegt uns 2014? Wir arbeiten weiter in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsentwicklung, Beispielentwicklung, Informationsaufbereitung, Sensibilisierung, Transfer, Zielgruppenerschließung und neue Lernorte und werden Sie im September 2014 wieder mit einer Aktion zum Weltalphatag überraschen. Seien Sie gespannt!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2014!

Happy NY 2014