Tagung einfach:komplex

einfach:komplex +++ 12.9.2013 +++ Programm +++ Marktplatz +++ Studien

Das Programm der Tagung einfach komplex Impulse für einen nachhaltigen Transfer von Studienergebnissen in die Alphabetisierungspraxis, veranstaltet von Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Arbeiterkammer Wien, Arbeiterkammer Niederösterreich ist fertiggestellt. Die ReferentInnen stellen sich auf diesem Blog vor.

In der Alphabetisierung und Basisbildung tätige Einrichtungen sind eingeladen, ihre Ergebnisse, Modelle und Good Practices im Rahmen eines Marktstandes (Beteiligung am Marktplatz) zu präsentieren. Bitte um Einreichung bis 31.7.2013 bei inspire.

Auf der Tagung sollen Studien aus Österreich präsentiert werden. AutorInnen sind eingeladen, uns über ihre Studien bis zum 14.6.2013 zu informieren (Einladung zur Präsentation von Studien).

Sprachen online

Sprachen online zu lernen ist eine wunderbar spannende Sache. Das finde ich zumindest, wenn ich mich privat damit beschäftige. Vor allem mit den neuen kostenlosen Angeboten von busuu.com und papagei.com : Da wird das Lernen zum Vergnügen. Es gibt online-Videochats mit native speaker, Lernvideos mit muttersprachlichen Untertiteln, native speaker, die meine Übungen korrigieren, mein Lernfortschritt wird visualisiert und honoriert und und und …
Ob das vielleicht auch in der Basisbildung funktionieren könnte? habe ich mich gefragt – und es einfach ausprobiert. Voilà – Ablauf & Ergebnis:

busuu.com (screen shot)

busuu.com

Der Sprachgarten

  • Die Vokabelübung erledigt die Teilnehmerin schnell, weil ihr die meisten geläufig sind.
  • Bei den Zuordnungsaufgaben zum Dialog muss die Teilnehmerin einige Male zum Hörtext zurück, um nachzuhören. Hier schlägt der Konsumreflex beim Ansehen audiovisueller Inhalte der Lernerin ein Schnippchen: zurücklehnen und Hirn ausschalten bewährt sich hier nicht.
  • Die Schreibaufgabe ist frei. Weiterlesen

In.Bewegung – Jahresbericht

Entwicklung, Qualität und Vernetzung sind die Kernthemen der Projektpartner von In.Bewegung. Lesen Sie selbst im Jahresbericht 2012 nach, was in den Bereichen Qualitätsentwicklung, Lernergebnisorientierung, Neue Lernorte, Social Media in der Basisbildung, innovative Maßnahmen für den Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Zielgruppenerschließung entwickelt und umgesetzt wurde. JB 2012

 

Schicken Sie uns Ihre ungewöhnliche Idee für die Basisbildung

Blogartikelserie: Basisbildung 2020: Szenarien für Österreich

> Wie schaut das Feld der Basisbildung im Jahr 2020 aus?
> Was verstehen wir 2020 unter Basisbildung?
> Welche Themen und Anforderungen sind relevant?
> Was hat sich als selbstverständlich etabliert?
> Wer liest überhaupt noch?
> Wie wird Basisbildung finanziert?
> Wer hat welche Rollen übernommen?

Skizzieren Sie Ihre ungewöhnlichste Idee zur Basisbildung

Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Ideen und Zukunftsszenarien zur Basisbildung/Alphabetisierung auf unserem BLOG “Zukunft Basisbildung” als Blogartikel zu präsentieren. Wir suchen 20 radikale/neuartige/unkonventionelle Positionen und Zukunftsperspektiven zur Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich.
Die Entwicklung eines Zukunftsszenarios zielt darauf ab, innovative Zugänge zu entwickeln. Diese Szenarios bauen auf realen Voraussetzungen auf und sind gleichzeitig eine Projektion eigener Visionen und Ziele. Die einzelnen Artikel werden auch in Form einer kleine Broschüre veröffentlicht, diese soll im Rahmen der Alphabetisierungstagung 2013 präsentiert werden.
Von diesem Brainstorming erwarten wir uns neue Perspektiven, ungewöhnliche Sichtweisen und einen Stimulus zum Verlassen ausgetretener Denktrassen.

Wie wird publiziert?

Bitte schicken Sie Ihren Blogartikel (Länge: 500-800 Wörter) bis 30. Mai an otto.rath@inspire-thinking.at. Wir stellen die Artikel bis Ende Juni jeweils montags auf www.zukunft-basisbildung.at online. Wenn Sie möchten, können Sie gerne eine Kurzbio anhängen (3-5 Zeilen maximal), die wir dann auch online veröffentlichen können.
Sollten Sie Tipps für das Erstellen Ihres Blogartikels benötigen, klicken Sie auf Tipps für die Bloggestaltung, hier finden Sie nützliche Hinweise.

Tagung 2013 “einfach:komplex”

Impulse für einen nachhaltigen Transfer von Studienergebnissen in die Alphabetisierungspraxis
> 12. September 2013
> Bildungszentrum (BIZ) der Arbeiterkammer Wien

Tagung im Rahmen des Weltalphabetisierungstages 2013, veranstaltet von Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Arbeiterkammer Wien, Arbeiterkammer Niederösterreich

Anmeldung

 „For every complex problem there is an answer that is clear, simple and wrong.“ H.L.Mencken, journalist and writer 1880-1956

Jahrelang wurde in Österreich das Fehlen von Studien zum Thema „mangelnde Schriftsprachkompetenz Erwachsener“ beklagt. Ohne wissenschaftliche Fundierung, so wurde ausgeführt, gäbe es keine Strategien, keine geeigneten Maßnahmen, keine Finanzierungen dieser Maßnahmen durch die öffentliche Hand. In jüngster Zeit entstanden aber auch in Österreich qualitative Untersuchungen, Evaluationen und Studien auf universitärer Ebene und im außeruniversitären Bereich.

Doch was bringen qualitative und quantitative Studienergebnisse für die Betroffenen selbst? Was verbessert sich in den konkreten Angeboten durch internationale Vergleiche?
Auf dem Weg von differenzierten Forschungsergebnissen zur veröffentlichten Forderung nach Maßnahmen geht in vielen Fällen die Wahrnehmung der Komplexität verloren, die diesem Thema angemessen ist. Die Tagung einfach:komplex geht den Fragen nach, was Studien leisten können und leisten sollen, um einen tatsächlichen Nutzen für die Betroffenen zu bringen, und wie ein Transfer von Studienergebnissen in die Alphabetisierungspraxis ohne radikale Simplifizierung gelingen könnte.

Inhalt der Tagung

Das Thema wird aus der Sicht der Betroffenen vorgestellt, breite Zugänge zum Thema Alphabetisierung/Literalität werden ermöglicht, mit einem Fokus auf Social Literacies, Community Education und Literalität. Anschließend wird die Frage nach der Funktion von Studien im Alphabetisierungsdiskurs gestellt.
Österreichische Untersuchungen werden vorgestellt, exemplarisch wird eine aktuelle, bislang unveröffentlichte qualitative Studie präsentiert. Erfahrungen aus Deutschland werden in die Diskussion eingespeist und in der abschließenden Podiumsdiskussion werden Impulse gesetzt, die einen nachhaltigen Transfer von Studienergebnissen in die österreichische Alphabetisierungspraxis unterstützen sollen.

Ergebnisse der Tagung

Die Ergebnisse der Tagung sollen Impulse für FördergeberInnen, Anbieter, EntwicklerInnen und EntscheidungsträgerInnen bringen. Sie  werden online und in einem Tagungsband publiziert. Über Social Media können die Ergebnisse während und auch direkt nach der Tagung von einer interessierten Öffentlichkeit kommentiert und erweitert werden.

Die Veranstalter ersuchen Sie, sich den 12.9.2013 zu reservieren. Nähere Informationen zur Tagung folgen.

Wie unser Hirn lesen lernt

Beim Lesen vollbringt unser Gehirn eine wahre Meisterleistung: Innerhalb weniger Sekunden entziffern wir die uns umgebende Zeichenflut. Was uns so selbstverständlich erscheint, beruht auf erstaunlich komplexen Vorgängen, die uns nicht bewusst sind. Ein aktueller Blick in die Neurowissenschaft.

„Wie unser Hirn lesen lernt“ zeigt eine filmische Untersuchung der Abläufe in unserem Gehirn, die für die Tätigkeit „Lesen“ mobilisiert werden. Unter der Regie des französischen Autor Jean-Pierre Gibrat und durch das Mitwirken des renommierten Hirnforschers Stanislas Dehaene entstand eine 50minutige Dokumentation die die komplexen Vorgänge erforscht.

Ausschnitte sind verfügbar unter:
http://videos.arte.tv/de/videos/wie-unser-hirn-lesen-lernt-1-ausschnitt–7400474.html
http://videos.arte.tv/de/videos/wie-unser-hirn-lesen-lernt-2-ausschnitt–7400476.html

Autorin: Mag.a Romana Knorre, Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft

Jump – Jugendliche mit Perspektive

Ein Dilemma am Lehrstellenmarkt: Immer mehr Jugendliche haben trotz positivem Schulabschluss mangelnde Basisbildungskenntnisse in den Bereichen Mathematik, Deutsch und Lernen lernen. Daraus resultieren Schwierigkeiten mit dem Berufsschullehrstoff und als mögliche Folge auch der Abbruch der Lehre.

Aus diesem Grund entstand in den Kärntner Volkshochschulen im Jahr 2007 das Projekt „Jump – Jugendliche mit Perspektive“, gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und dem Europäischen Sozialfonds, im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft In Bewegung. Es wurden die Kontakte zu den Betrieben und Lehrwerkstätten hergestellt, eine Fokusgruppe mit den Leitern der Betriebe, Lehrwerkstätten und Berufsschulen durchgeführt und es konnten zahlreiche Interessierte gewonnen werden. Somit starteten die ersten Kursmaßnahmen. Von März 2008 bis August 2010 konnten 166 TeilnehmerInnen unterstützt werden.
Die weitere große Nachfrage nach den Jump-Kursen in den bestehenden Kooperationsbetrieben veranlasste die Kärntner Volkshochschulen im Jahr 2010 dazu, eine Weiterführung des Projekts zu erwirken. Diese konnte schließlich durch die Förderzugsagen des Landes Kärnten und der Arbeiterkammer Kärnten herbeigeführt werden.
Währen der 30 Projektmonate wurden 236 Lehrlinge, 23 Teilnehmerinnen und 213 Teilnehmer, in sechs Lehrbetrieben in Mittel- und Unterkärnten in 22 Jump- Kursen und 512 Unterrichtseinheiten in Deutsch, Mathematik und Lernen lernen gefördert.

Ein erfolgreiches Projekt: 4 Jahre, 402 Lehrlinge, 8 Ausbildungsbetriebe!

Chancen, die sich aus der Projektumsetzung ergeben:

  • Positive Lernerfahrungen schaffen
  • Vermittlung von Freude am Lernen
  • Übertragbarkeit von Gelerntem in den beruflichen und privaten Alltag
  • Konstantes Angebot
  • Ein gemeinsames Ziel – den Lehrabschluss schaffen

Das sagen die Lehrlinge zu den Kursen:

  • „Es war eine sehr gute Vorbereitung für die Berufsschule.“
  • „Positiv war, dass man die Grundlagen von Mathematik und Deutsch wiederholt.“
  • „Der Trainer ist auf Wünsche eingegangen. Ich habe viel gelernt. Bitte nächstes Jahr wieder.”
  • „Der Kurs ist sehr gut. Ich habe mir in der Berufsschule viel leichter getan.
  • Ich würde diesen Kurs jedem mit einer Lernschwäche empfehlen.“

Eine Unterstützung für Lehrlinge scheint auch in Zukunft dringend nötig. Dies zeigt ein Bericht der Kleinen Zeitung vom 11. März 2013. Österreichweit schaffen 18 von 100 Lehrlingen die Lehrabschlussprüfung nicht. Problematisch dabei ist aber auch, dass von den über zehntausend Lehrlingen, die jährlich durchfallen nur ein Bruchteil zur Wiederholungsprüfung antritt. Im Jahr 2012 waren es 4.386 Lehrlinge. Damit haben 2012 rund sechstausend Lehrlinge in Österreich ihre Berufsausbildung nicht positiv abgeschlossen.
Der steigende Bedarf und die große Anzahl an TeilnehmerInnen zeigen, dass Basisbildungsmaßnahmen wie die Jump-Kurse ein konstantes Angebot für Lehrlinge werden müssen, um diese auf ihrem Weg zum positiven Lehrabschluss zu unterstützen.

Meine Schwester (H)elena

„15 von 100 Erwachsenen können nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen!“ Bühne frei für ein verdecktes Problem!

Zum Inhalt
Schon mal in ein Buch hinein gefallen? Nicht in die Geschichte, sondern direkt in den Text. Der fünfzehnjährigen Mila passiert genau das – sie erwacht ausgerechnet im Tagebuch ihrer Mutter Marion. Mit einem Mal befindet sie sich mitten auf den Buchseiten, auf Insektengröße geschrumpft, zwischen den einzelnen Wörtern.
Welche Familiengeheimnisse verstecken sich in dem Tagebuch? Wie viel weiß Mila wirklich über die Vergangenheit ihrer Mutter? Nach und nach wird in Rückblenden die Lebensgeschichte ihrer Mutter aufgerollt.
Von ihren Mitschülerinnen gemobbt, weil sie nicht richtig lesen und schreiben kann – „Du letzte-Reihe-Hockerin! Du Anaal-phabet“ – findet sie in ihrer Freizeit Bestätigung im Schwimmtraining. Ihre Trainerin weiß, dass sie das Zeug für eine richtige Karriere hat und wischt Marions Bedenken beiseite: „Die Schule, die Jungs, die Hormone – alles schön und gut. In erster Linie bist du eine Schwimmerin, eine verdammt gute!“ Marion meistert viele Hürden, die es als Erwachsene zu meistern gilt, wenn die Basisbildung fehlt. Eine starke Frau, die Karriere als Schwimmerin macht und sich als Erwachsene noch für einen Basisbildungskurs entscheidet – Motivation ist ihre Tochter…

Das Theaterstück, das sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht, wurde in Zusammenarbeit mit dem abc-Salzburg geschrieben, in Salzburg uraufgeführt und ist ein echter Renner!

Und sie wandert immer noch…

Erwischt war gestern
Wanderausstellung“15 von 100 Erwachsenen können nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen. Niemand sieht es. Niemand spricht darüber. Wir schon!” – So knapp und aussagestark präsentierte das Salzburger “Netzwerk Basisbildung” im September 2009 die Wanderausstellung mit dem Titel “Erwischt war gestern. Basisbildung: die beste Entscheidung”.

Eine Ausstellung bereist Österreich
In ganz Österreich informierte sie seither Interessierte über Alltagshürden von Jugendlichen und Erwachsenen, die nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen können. Anhand von Bildern, Hörbeispielen und Textsequenzen verschaffte sie einen spannenden Einblick in Lebenswelten, die sonst verborgen bleiben.

    >> Hier ein Hörbeispiel: Hinter die Kulissen

Informierte? Verschaffte? Davon kann eigentlich nicht die Rede sein. Die Ausstellung ist bis heute auf Wanderschaft und kann mit nur wenig Aufwand gebucht werden. Auf ihrer Reise ist sie schon weit herumgekommen: Götzis, Eisenstadt, Dornbirn, Linz, Salzburg oder Graz sind nur einige ihrer Stationen.

    >> Nähere Informationen unter www.abc.salzburg.at oder +43 662 871657

Basisbildung trifft auf Gesundheit: Alpha – Power in Kärnten

Alpha-Power im Gesundheitsbereich” – ein Projekt, um den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Basisbildung ins Blickfeld von Gesundheitseinrichtungen zu rücken.

Der Trend hin zu einem höheren Gesundheitsbewusstsein beeinflusst auch die Themenwahl in Basisbildungskursen der Kärntner Volkshochschulen. Gesundheitsthemen werden mit den TeilnehmerInnen behandelt und diskutiert. In dieser Diskussion zeigen sich auch die Herausforderungen, welche sich für KursteilnehmerInnen ergeben, wenn sie sich aktiv ins Gesundheitswesen begeben:

  • Bei Vorsorgeuntersuchungen müssen zuerst umfassende Formulare ausgefüllt werden.
  • Den Anweisungen des Gesundheitspersonals kann aufgrund der Komplexität der Informationen oftmals nur bedingt Folge geleistet werden.
  • In vielen Fällen sind sich TeilnehmerInnen nicht sicher, wohin sie sich wenden können, wenn sie spezifische gesundheitliche Probleme haben.

Patientenanwalt Erwin Kalbhenn, Patientenanwaltschaft Kärnten, berichtete im Tätigkeitsbericht 2011, dass immer mehr PatientInnen über das schlechte Gesprächsklima zwischen Gesundheitspersonal und PatientInnen klagen. Die Kommunikation mit den PatientInnen und Angehörigen bereitet Probleme. Es fehlen scheinbar das Bewusstsein und die Zeit.

Genau in diesem Bereich setzte das verhältnispräventive Projekt Alpha-Power an. MitarbeiterInnen diverser Kärntner Gesundheitseinrichtungen wurden im Rahmen der 13 monatigen Projektlaufzeit zu MultiplikatorInnen ausgebildet. In speziell auf das Gesundheitswesen abgestimmten Workshops wurden Personen aus pflegerischen, medizinisch-technischen und medizinischen Berufen und aus dem Verwaltungsbereich auf die oft schwierige (gesundheitliche) Lage von Menschen mit Basisbildungsproblemen aufmerksam gemacht.

Konkret zeigten die WorkshopleiterInnen auf:

  • wie die rund 50.000 KärntnerInnen mit Basisbildungsbedarf ihren Alltag meistern.
  • inwiefern ein guter Gesundheitsstatus von ausreichenden Grundkompetenzen abhängig ist.
  • welche Möglichkeiten man hat, Betroffene anzusprechen, ohne diese zu diskriminieren.
  • dass eine einfachere Sprache im beruflichen Alltag angewendet werden sollte und wie diese funktioniert.
  • welchen anderen Personengruppen die Anwendung der einfachen Sprache zugutekommt.

Der Aufbau der Workshops war eine Mischung aus gemeinsam erarbeiteten theoretischen Inhalten und praktischen Übungen zur Selbsterfahrung, sodass ein abwechslungsreiches Workshop-Programm geboten werden konnte. Die Alpha-Power-Broschüre (Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Kärntner Volkshochschulen, 2012.) wurde an alle WorkshopteilnehmerInnen im Rahmen der Veranstaltungen verteilt. Grundsätzlich kann die Broschüre als Guide für einfache Sprache und zur Information über Basisbildung verwendet werden.

Bis Ende Jänner 2013 wurden zehn Veranstaltungen durchgeführt, an denen insgesamt 103 Personen teilnahmen. Durch das Projekt konnten viele Erfahrungen bei der Planung von MultiplikatorInnen-Workshops gesammelt, Netzwerke mit diversen Gesundheitseinrichtungen in Kärnten aufgebaut und Ideen für künftige Projektvorhaben generiert werden. Es kann gesagt werden, dass das Projekt für alle Beteiligten ein großer Erfolg war.

Alpha-Power-Broschüre